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Sterntaler für Leihgitarren

MAZ-Spendenaktion Sterntaler für Leihgitarren

Nachdem die Sterntaler-Kommission nach der Spendenaktion der Märkischen Allgemeinen und der Pritzwalker Stadtverwaltung von der Großzügigkeit der Pritzwalker Spender buchstäblich überrascht wurde, haben ihre Mitglieder am Mittwoch noch einmal und über einige Vergaben entschieden. Ein größerer Restbetrag soll für akute Notfälle im Sparstrumpf bleiben.

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Kulturhaus-Mitarbeiter Sebastian Rodat sorgt für den Kinotag.

Quelle: Foto: Bihler

Pritzwalk. „Wir waren beeindruckt, wie gerührt manche Leute auf die Überraschung in der Vorweihnachtszeit reagiert haben“, berichten am Mittwoch unabhängig voneinander Jutta Schröder von der Pritzwalker Stadtverwaltung und Jörn Walther vom Pritzwalker Eltern-Kind-Zentrum der evangelischen Kirchengemeinde. Die beiden hatten pünktlich zum Fest die Sterntaler-Spendengutscheine den jeweiligen Empfänger gebracht. Jutta Schröder: „In manchen Fällen war man wirklich betreten, wie viel Not es bei Familien gibt.“ Und auch Jörn Walther sagt: „Manche konnten ihr Glück kaum fassen. In einem Fall konnte es jemand kaum glauben, dass ich etwas bringen wollte und dachte zuerst, dass ich irgend etwas anderes im Schilde führen würde.“ Walther konnte die Empfänger dann doch noch davon überzeugen, dass dies nicht so ist.

Weil der Pritzwalker Spendentopf gut gefüllt war, hat die Kommission am Mittwoch noch einmal beraten. Das Ergebnis: In drei Fällen sollen Familien noch einmal mit Einkaufsgutscheinen unterstützt werden, darunter soll etwa für eine Erstausstattung für ein Baby gesorgt werden, das in Kürze zur Welt kommt. In einem Fall soll eine Mutti unterstützt werden, die als Alleinerziehende ein schwer krankes Kind betreut: Es ist der zweite Schicksalsschlag sehr kleiner Kinder, der die Mitglieder der Kommission in dieser Sterntaler-Saison besonders gerührt hat.

„Ihr gehört mit dazu“ soll eine weitere Aktion zum Ausdruck bringen, die in diesem Jahr aus dem Sterntaler-Spendentopf gefördert werden soll. Die Jugendlichen der Pritzwalker Förderschule und die Jugendlichen aus dem Pritzwalker Kleinstheim „Falkennest“ werden zu einem Kinobesuch eingeladen. Hier geht es weniger um materielle Not als darum, den Jugendlichen zu signalisieren, dass auch an sie gedacht wird: Eingeladen sind in diesem Fall die älteren Jugendlichen. Das Kulturhaus wird die Aktion unterstützen und sich ein spannendes Filmprogramm für die rund 80 Jugendlichen ausdenken. Gefördert wird auch das Pritzwalker Gymnasium. Schulleiter Harald Glöde hatte vorgeschlagen, zwei Gitarren zu kaufen, die begabten Schülern zur Verfügung gestellt werden können, die sich eigene Instrumente nicht leisten können. Die Kommission hat zudem für einen Schüler eine Unterstützung bei schulischen Aktivitäten zugesagt.

Gut 2500 Euro liegen nach wie vor auf dem Spendenkonto. Die Kommission ist sich jedoch einig: „Das Geld soll für ganz konkrete Notfälle behalten werden, damit es bei Bedarf zur Verfügung steht.“

Von Claudia Bihler

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