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Sterntalerregen in Wittstock und Pritzwalk

Bilanz der Spendenaktion Sterntalerregen in Wittstock und Pritzwalk

Beendet ist die diesjährige MAZ-Spendenaktion Sterntaler für dieses Jahr, die letzten Spenden sind eingegangen. Sowohl in Pritzwalk wie auch in Wittstock können sich aber im Januar noch weitere Menschen darauf freuen, dass sie aus der Aktion unterstützt werden.

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Die Wittstocker hatten einige Sterntaler zu zählen – unter anderem die aus Königsberg.

Pritzwalk/Wittstock. Die Keramikschweine der MAZ-Sterntaler-Aktion können sich jetzt erst mal entspannen: Gut genährt gehen sie, die mit ihrem blauen Glanz überall erkannt werden, in die Winterpause. Dass nicht nur die kleinen und großen Sparschweine lächelten, sondern sich vor allem auch die Empfänger der MAZ-Sterntaleraktion über großartige Festtage freuen konnten, dafür haben die zahlreichen Spender in den vergangenen Wochen gesorgt. Den kleinen und großen Unterstützern will die MAZ noch einmal herzlichen Dank sagen – vor allem auch im Namen all jener, die sich zu Weihnachten über ein Geschenk aus der Aktion freuen konnten.

Die Adlerapotheke  hat gesammelt, gespendet – auch einen Gutschein

Die Adlerapotheke hat gesammelt, gespendet – auch einen Gutschein.

Quelle: Bihler

Einige Spender sollen an dieser Stelle noch genannt werden: So hatte die Pritzwalker Wäscherei ebenso einen großzügigen Beitrag zur Aktion geleistet wie die Pritz­walker Wohnungsbaugesellschaft. Der Optiker Mathias Käpernik hat die Aktion unterstützt, der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke hat gespendet, die Stadtverordneten von Pritz­walk sammelten, Margrit Weigt, Anke Krüger und Gisela Fechner überwiesen ebenso eine Spende auf das Sterntalerkonto wie Holger Bork, Rico Düvel, Iris Kuschinski, Ingeborg Andree, Siegfried Kühn und Ingo Michael. Der Verein Natur-, Landschaftsschutz und Denkmalpflege hat die Aktion unterstützt und auch die KMG Kliniken haben eingezahlt. Nicht zu vergessen sind zudem die zahllosen Spender, die ihre Sterntaler direkt in die Schweine geworfen haben: Allein mit diesen Spenden kamen sowohl in Wittstock wie in Pritz­walk mehrere hundert Euro zusammen.

Geld für alleinerziehende Mutter

Die Wittstocker Spendenkommission von der Volkssolidarität hat bereits die allermeisten Spenden vergeben. Angela Franz von der Volkssolidarität: „Die Freude bei den Menschen war natürlich sehr, sehr groß.“ Noch liegt aber Geld auf dem Sterntalerkonto: Unter anderem soll daraus im neuen Jahr noch eine Handwerkerrechnung für eine alleinerziehende Mutter bezahlt werden, die mit ihren Kindern umziehen musste.

Zudem wird in Wittstock noch eine ganz praktische Unterstützung ebenfalls für eine alleinerziehende Mutter gesucht: Die junge Frau muss nach der Geburt ihres Kindes ihre erste Wohnung einrichten – ihr fehlt vor allem die Küchenausstattung. Spender, die eventuell noch ein gut erhaltenes Haushaltsgerät anbieten könnten, erhalten demnächst Informationen, was da noch so fehlt.

In Pritzwalk – wo dank einer großen Spende des Zahnradwerks das Sterntaler-Spendenkonto besonders gut gefüllt war, wird die Spendenkommission zu Beginn des kommenden Jahres noch einmal zusammenkommen. Dann soll auch über weitere Verwendung der Sterntalerspenden entschieden werden. So wird überlegt, wie ein Kino-Ausflug für eine Gruppe Jugendlicher organisiert werden kann, das Pritzwalker Kulturhaus hat diesbezüglich bereits Unterstützung zugesagt. Auch von einer Pritzwalker Schule liegt ein Vorschlag vor, wie mit Sterntalern die musische Ausbildung von Kindern aus finanziell weniger leistungsfähigen Familien unterstützt werden kann.

Die Schirmherrschaft in Pritz­walk hatte Bürgermeister Wolfgang Brockmann übernommen. Die Sekretärinnen der Stadtverwaltung, Jutta Schröder und Theresa Paul, haben zudem viel Arbeit und Herzblut in die Aktion gesteckt, damit alle Empfänger noch pünktlich zum Fest zu ihren Päckchen und auch Gutscheinen gekommen sind.

Auch hier ist den Überbringern der Sterntaler-Geschenke unglaublich viel Dankbarkeit und Freude entgegengekommen. Jutta Schröder: „Die Freude war bei allen natürlich riesig.“

Von Claudia Bihler

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