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Stichwahl in Berge ohne Stechen

Werner Eckel stellt sich am 15. Juni noch einmal zur Bürgermeisterwahl Stichwahl in Berge ohne Stechen

Frühestens in elf Tagen, nach den Stichwahlen am 15. Juni, steht fest, ob Werner Eckel zum Bürgermeister der Gemeinde Berge ausgerufen werden kann. Ein wirkliches Stechen wird es jedoch nicht geben - denn der Gegenkandidat hat seine Kandidatur zurückgezogen. Dennoch steht Werner Eckel noch nicht als neuer Bürgermeister fest.

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Werner Eckel (2.v.l.) stellt sich erneut zur Wahl.

Quelle: Beate Vogel

Berge. Eckel, der seit dem Jahr 2003 das oberste Ehrenamt in der Kommune ausübt, wird der einzige Bewerber sein, der am 15. Juni auf dem Wahlzettel steht. Denn der Bauernverband Berge hat seinen Kandidaten Hartmut Lossin am Montag bei Wahlleiter Heinz Schneider im Amt Putlitz-Berge offiziell zurückgezogen.

Am 25. Mai hatten sich die 679 Wahlberechtigten der Gemeinde Berge unter drei Bewerbern zu entscheiden. Zur Abstimmung gingen 456 Wähler, was einer Wahlbeteiligung von 67,2 Prozent entspricht. Eckel bekam als Einzelbewerber mit 214 die meisten Stimmen (47,1 Prozent). Für den Bauernverbandskandidaten Lossin stimmten 153 Wähler (33,7 Prozent). Für den Einzelwahlvorschlag Mario Schmedemann votierten 87 Bürger (19,2 Prozent). Doch trotz eindeutiger Wählerentscheidung konnte Eckel nicht zum Wahlsieger erklärt werden: Er hatte nicht die laut Wahlgesetz notwendigen mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erreicht - es hätten 15 mehr sein müssen. Die Stichwahl unter den beiden Bestplatzierten wurde anberaumt.

Eckel teilte am Dienstag mit, dass er großen Wert auf das Votum der Bürger legt und deshalb darauf hofft, dass am 15. Juni die Wähler aus allen Ortsteilen rege von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Falls dann die Wahlbeteiligung zu gering ist und er wieder nicht über die Hälfte der gültigen Stimmen bekommt, muss die neue Gemeindevertretung am 23. Juni über das Bürgermeisteramt entscheiden. Dort hat die Fraktion der Wählergemeinschaft Berge, der Eckel angehört und die bei den Kommunalwahlen 52,7 Prozent der Wählerstimmen bekam, mit sechs Sitzen die Mehrheit. Der Bauernverband Berge (47,3 Prozent) stellt künftig vier Gemeindevertreter.

Von Ulrich Fischer

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