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Straße Seefeld–Tüchen wird gebaut

Pritzwalk und Groß Pankow Straße Seefeld–Tüchen wird gebaut

Die Pritzwalker und die Groß Pankower profitieren von der Umwidmung der ehemaligen Landesstraße 146 zur Kreisstraße. Gemeinsam mit dem Landkreis Prignitz, der der Eigentümer der Piste ist, bauen sie die Fahrbahn auf einer Strecke von 13,8 Kilometern aus. Das Land fördert das Projekt.

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Informieren über den Ausbau der ehemaligen L 146 am Ortseingang Seefeld (v. l.): der Pritzwalker Vizebürgermeister Ronald Thiel, der Groß Pankower Bauamtsleiter Halldor Lugowski, sein Pritzwalker Amtskollege Friedhelm Müller sowie die Planer Jürgen Hinze und Matthias Telschow.

Quelle: Andreas König

Groß Pankow/Pritzwalk. Wie dringend nötig der Ausbau der Straße zwischen Seefeld und Tüchen ist, merkt man wenn man die Straße entlangfährt: In der Mitte ein Buckel, links und rechts Schlaglöcher, teilweise ist die Fahrbahn gerade einmal 3,50 Meter breit. Doch es ist Besserung in Sicht: Das Land Brandenburg hat sich von dem 13,8 Kilometer langen Straßenstück, das die Bundesstraßen 103 und 107 mitein­ander verbindet, getrennt. Neuer Eigentümer ist der Landkreis Prignitz, der wiederum vom Land Fördermittel für den Ausbau der Straße bekommt.

Die unmittelbaren Nutznießer sind die Gemeinde Groß Pankow und die Stadt Pritzwalk. „Die Landesstraße 146, wie sie bis zum 1. April hieß, gehörte zum sogenannten grünen Netz der Straßen in Brandenburg und wäre wohl in den nächsten 20 bis 25 Jahren nicht ausgebaut worden“, erklärte der Groß Pankower Bauamtsleiter Halldor Lugowski bei einem Gespräch in Lindenberg. „Wir sind sehr froh und stolz, dass es uns gelungen ist, für die Bürger in unseren Ortsteilen eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur zu erreichen“, ergänzte der Pritz­walker Vizebürgermeister Ronald Thiel.

Im Gegenzug zur Übertragung der Landesstraße an den Kreis übernehmen die beiden Kommunen bisherige Kreisstraßen in ihre Regie (siehe Infokasten).

Enger Zeitplan für das Projekt

Beginnen sollen die Bauarbeiten in den Sommerferien und zwar zunächst auf dem rund 920 Meter langen Abschnitt von Seefeld nach Klein Woltersdorf. Es folgt die Ortsdurchfahrt Klein Woltersdorf. Im nächsten Jahr soll es mit dem Teilstück von der B 103 bis nach Seefeld weitergehen und die Ortsdurchfahrt Seefeld selbst erneuert werden. Ebenfalls für das kommende Jahr vorgesehen sind die Arbeiten im Abschnitt von Vettin nach Lindenberg sowie die Ortsdurchfahrt Lindenberg. 2019 schließlich kommt der Abschnitt Klein Woltersdorf – Kehrberg an die Reihe, gefolgt vom Teilstück von Kehrberg nach Vettin und der Ortsdurchfahrt Vettin sowie als letzter und zehnter Bauabschnitt das Stück von Lindenberg nach Tüchen.

„Das Vorhaben kann durchaus als sehr sportlich bezeichnet werden“, sagte Halldor Lugwoski mit Blick auf den relativ engen Zeitplan. Doch die Arbeiten dulden keinen Verzug. Das Geld aus dem Programm, mit dem das Land Brandenburg den Kommunen die Übernahme von Straßen aus seinem grünen Netz versüßen will, muss bis 2019 ausgegeben sein. „Die Zusammenarbeit aller beteiligten Partner hat wunderbar geklappt“, lobte Ronald Thiel. Nur damit sei es möglich, ein fast 14 Kilometer langes Stück Straße durchgehend zu erneuern. „So etwas hat es in dieser Größenordnung bisher in der Region noch nicht gegeben“, stellte Ronald Thiel fest.

Busverkehr ist sicherzustellen

Die Ortsdurchfahrten würden in der Regel als Asphaltstraße gestaltet werden, sagte Planer Matthias Telschow, wobei die Wünsche der Bürger sofern möglich, berücksichtigt werden sollen, wie sein ebenfalls mit der Planung betrauter Berufskollege Jürgen Hinze versicherte.

Die Bewohner sollen über den jeweiligen Bauablauf in Anwohnerversammlungen informiert werden. „Wir werden in aller Regel unter Vollsperrung bauen“, sagte Halldor Lugwoski. Das erfordere besonders sorgfältige Planung, um den Busverkehr sicherzustellen. Die Erreichbarkeit der Grundstücke für die Anwohner, für Ver- und Entsorgungsfahrzeuge sowie Rettungsdienste werde gewährleistet.

Von Andreas König

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