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Straßenschäden nach Schwertransport in Putliz

Bordstein am Mertensdorfer Weg kaputt Straßenschäden nach Schwertransport in Putliz

Ein 300 Tonnen schweres Trafo wurde Anfang vergangener Woche nach Putlitz-Süd transportiert. Was zunächst als gelungener Transport gefeiert wurde, hat in Putlitz ein Nachspiel, weil im Mertensdorfer Weg der Bordstein kaputtgefahren wurde.

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Kaputt: Der Bordstein am Mertensdorfer Weg.

Quelle: Foto: Jonel

Putlitz. Die Folgen eines Schwertransports sorgen in Putlitz bei den Anliegern des Mertensdorfer Wegs und in der Amtsverwaltung für große Verärgerung. Ein 300 Tonnen schwerer Trafo war am Montag vergangener Woche durch die Stadt transportiert worden. Dabei wurde der Gehweg im Mertensdorfer Weg auf einer Länge von etwa zehn Metern zerfahren, und auch einige Straßenborde im Einmündungsbereich zur Pritzwalker Straße überstanden die Überfahrt nicht unbeschadet.

Worüber sich Peter Jonel, Leiter des Bau-und Ordnungsamtes in der Amtsverwaltung von Putlitz-Berge, besonders ärgert: Die Stadt Putlitz als Baulastträger wurde von dem Transportunternehmen nicht darüber informiert, sondern die erste Meldung kam über erboste Anwohner des Mertensdorfer Wegs, „und das auch zu Recht“, wie Jonel anfügte.

Peter Jonel: „Wenn man sich den ganzen Aufwand der Vorbereitung bis hin zur umfassenden Begleitung dieser Transportfahrten anschaut, dann ist dieses Verhalten erst recht nicht nachzuvollziehen.“

Tatsächlich war der Transport monatelang generalstabsmäßig vorbereitet worden. Schon Anfang April wurde die riesige Fracht bei Wittenberge von einem Schubschiff auf einen Schwerlaster umgeladen. Die Firma Baumann aus Bornheim bei Bonn hatte den Transport organisiert, der von Bad Honnef am Rhein bis nach Wittenberge zunächst komplett auf dem Wasserweg verlief. Der Transport auf der Straße musste erneut zwei Wochen lang vorbereitet werden und dauerte mehrere Stunden.

Jonel hat dann die Firma Baumann über den Schaden unterrichtet und kurzfristig die Reparatur des Gehweges in die Wege geleitet. „Die anfallenden Reparaturkosten von etwa 2000 Euro werde ich dann auch an diese Firma weiterreichen“, erklärte der Ordnungsamtsleiter.

Von Bernd Atzenroth

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