Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Prignitz Strohlager brennt – 300.000 Euro Schaden
Lokales Prignitz Strohlager brennt – 300.000 Euro Schaden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:31 16.02.2016
Ein Strohlager der Milchviehanlage in Schönhagen stand in Flammen. Quelle: Fotos (2): Bernd Atzenroth
Anzeige
Schönhagen

Ein Strohlager der Milchviehanlage ist am Dienstagmorgen in Schönhagen (Stadt Pritzwalk) abgebrannt. Gelagert waren hier Strohballen, Heu und Düngemittel. In der Halle wurden auch technische Geräte und Maschinen untergestellt. Das 18 mal 45 Meter große Gebäude war nicht mehr zu retten. Das alte Dach brach nach und nach ein.

Nach ersten Vermutungen soll ein Traktor, der kurz zuvor ins Gebäude gefahren worden war, das Feuer ausgelöst haben – wie genau, ließ sich am Vormittag noch nicht sagen. Die Polizei präzisierte am Nachmittag, dass ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben soll, doch ist das noch Gegenstand von Untersuchungen. Das Fahrzeug selbst wurde ein Raub der Flammen – als es der Stand der Löscharbeiten zuließ, wurde der Trecker für weitere Untersuchungen aus der Halle herausgezogen. Der Sachschaden wurde am Nachmittag von der Pressestelle der Polizeidirektion Nord in Neuruppin mit 300 000 Euro beziffert. Die Rauchsäule war auch aus 15 Kilometer Entfernung noch gut zu sehen. Noch Stunden später qualmte es aus der völlig zerstörten Halle. Stadtbrandmeister Volker Lehmann erklärte, dass man das Feuer ausbrennen lasse. „Es besteht keine Gefahr mehr“, betonte Lehmann am Dienstagnachmittag, „auch wenn man vielleicht noch einmal Funken sieht.

Der Stadtbrandmeister bestätigte auch, dass Teile der abgebrannten Lagerhalle Asbest enthalten hatten.

Gegen 7.15 Uhr hatten die Anwohner einen lauten Knall gehört. Kurz danach stand über dem Gelände der Milchviehanlage schon eine schwarze Rauchsäule, im Ort ging kurz darauf die Sirene. Die Feuerwehr aus Schönhagen, aber auch aus dem nahen Pritzwalk, aus Triglitz, Groß Langerwisch und Giesensdorf war schnell vor Ort, um bei Minusgraden am Morgen den Brand schnell in den Griff zu bekommen. Insgesamt waren 37 Brandschützer im Einsatz Auch die Polizei mit vier Mann und der Rettungsdienst mit zwei Helfern waren schnell am Ort des Geschehens. Menschen kamen nicht zu Schaden. Auch das Milchvieh war in Sicherheit. Zum Teil neben der brennenden Halle gelagertes Tierfutter wurde noch umgelagert.

16. Februar: Großbrand in der Prignitz: Dort ist am Dienstagmorgen im Pritzwalker Ortsteil Schönhagen ein Strohlager niedergebrannt. Der Schaden liegt nach ersten Erkenntnissen bei 300.000 Euro.

Mehr Bilder sind zu finden unter maz-online.de/brand-strohlager.

Von Bernd Atzenroth

Die Hotel- und Pensionsbetreiber im Ruppiner Seenland dürfen sich freuen: Die Auslastung ihrer Betten lag von Januar bis November 2015 bei mehr als 39 Prozent – und damit deutlich höher als noch vor ein paar Jahren. Nachholebedarf hat hingegen die benachbarte Reiseregion Prignitz.

19.02.2016
Prignitz Kundgebung auf dem Marktplatz - Pritzwalk: Weniger Zuspruch für AfD-Demo

Vieleicht lag es an der Kälte: Der Zuspruch für die AfD-Kundgebung in Pritzwalk war diesmal deutlich geringer. Etwa 50 Menschen hatten sich diesmal auf dem Markt eingefunden. Allerdings war die obligatorische Gegenveranstaltung noch weit kleiner: 17 Leute verloren sich an der Absperrung, die die beiden Gruppen voneinander trennte.

16.02.2016
Prignitz Gütesiegel für Kinderklinik in Perleberg - Kleine Patienten ausgezeichnet betreut

Bereits zum zweiten Mal erhielt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Kreiskrankenhauses Prignitz in Perleberg das jeweils für zwei Jahre geltende Gütesiegel „Ausgezeichnet. Für Kinder“ verliehen. Die Klinik hatte sich

freiwillig der Überprüfung ihrer Strukturqualität nach bundeseinheitlichen Kriterien unterzogen.

18.02.2016
Anzeige