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Prignitz Sturmschäden noch nicht behoben
Lokales Prignitz Sturmschäden noch nicht behoben
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13:03 26.02.2018
Die Männer des Amtsbauhofes fällen im Bürgerpark in Putlitz Bäume, die der Sturm teils entwurzelt hat. Quelle: Beate Vogel
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Putlitz/Meyenburg

Die Mitarbeiter des Amtsbauhofes von Putlitz-Berge werden mindestens noch bis Ende Februar damit zu tun haben, in Parks und an öffentlichen Wegen die Sturmschäden von Xavier und Herwart zu beseitigen. „Vieles ist ja nur mit spezieller Hebebühnentechnik möglich“, sagt Ordnungsamtsleiter Peter Jonel. Und die sei über Wochen und Monate ausgebucht. Denn nicht nur an den aus dem Boden ragenden Wurzeln sind die angeknacksten Bäume zu erkennen.

Die Männer mit den Kettensägen schauen – zum Beispiel im Bürgerpark in Putlitz – vor allem nach oben. In den Baumkronen hängen überall noch lose oder angebrochene Äste, die bei leichtem Wind oder starkem Frost auf Spaziergänger stürzen könnten. Probleme mache laut Jonel auf vielen Flächen auch der nasse Boden – die Kollegen kommen mitunter gar nicht zum Einsatzort.

Bis September voll mit Aufträgen

Dachdeckermeister Chris Krassowski aus Meyenburg und seine Mitarbeiter sind sogar bis September voll mit Aufträgen. „So lange haben wir noch nie vorausgeplant.“ Er weiß, dass es bei vielen seiner Berufskollegen genauso aussieht. Die Situation sei auf einer Seite angenehm, auf der anderen aber auch sehr anstrengend.

Nach den Herbststürmen haben die Dachdecker zunächst die Sturmschäden abgearbeitet. „Wir waren vor allem auf Privathäusern im Einsatz.“ Andere Aufträge wurden nach hinten geschoben. Sind inzwischen die Preise gegenüber dem ursprünglichen Angebot gestiegen, müsse das die Firma tragen.

Unabhängig von den unvorhergesehenen Reparaturen ist es laut Krassowski schon seit längerer Zeit ein Problem, Termine mit Handwerkern zu bekommen: Der Nachwuchs fehlt. Das sei bei seiner Dachdeckerfirma nicht anders. Die meisten Firmen, die er in seiner Branche kennt, haben vier bis sechs Angestellte. „Wir sind zu Dritt.“ Krassowski sucht wie so viele Firmen dringend neue Mitarbeiter.

Von Beate Vogel

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