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Sükower Kirche erstrahlt in neuem Glanz

Sanierungsabschluss gefeiert Sükower Kirche erstrahlt in neuem Glanz

Die Sanierung der Kirche in Sükow bei Perleberg ist abgeschlossen. Das Ende der Bauarbeiten wurde am Sonnabend gefeiert. Pfarrer Valentin Kwaschik hielt eine außergewöhnliche Predigt, bei der er sich gedanklich in die verschiedenen Gebäudeteile versetzte.

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Gabriele Kwaschik sorgte für die passenden Klänge zur Predigt. Quelle: Jens Wegner

Sükow. Rund 40 Gäste kamen am Sonnabend zum Kirchfest in den Perleberger Ortsteil Sükow. Der Pfarrsprengel Karstädt-Land hatte dazu eingeladen. Der Grund des Festes war der fertiggestellte Außenbauabschnitt des Gotteshauses in dem kleinen Dorf.

Die Feier begann mit einem Festgottesdienst mit viel Musik. Musikalisch untermalt von Gabriele Kwaschik, predigte Pfarrer Valentin Kwaschik aus der Sicht der sich unterhaltenden Gebäudeteile. „Ich bin das Gebälk, das knarzt. Ich bin der Turm. Ich sehe und werde gesehen und berge seltene Vögel. Ich bin die Tür. Ohne mich könnt ihr die Kirche nicht betreten. Benutzt mich oft, denn dafür bin ich da!”

„Die Sükower Kirche steht schon lange hier. Wir haben keine neue gebaut, aber viel nachgebessert. Es ging alles gut. Kein Handwerker ist vom Gerüst gefallen”, sagte Pfarrer Valentin Kwaschik. Eine Kirche ohne Menschen gehe gar nicht. Deshalb sei es gut, dass so viele gekommen seien. Es stecke viel Leben in der Kirche. Sie sei, wenn es nötig ist, ein Ort der Trauer und gebe der Sehnsucht nach Stille und Geborgenheit Raum. Auch die Gemeinschaft habe Platz in dieser Kirche. „Wir haben viel Geld ausgegeben für die Sanierung der Kirche. Nun ist sie standhaft und weithin sichtbar. Das neue Dach glänzt und das Gebälk steht nun wieder auf gutem Grund”, freute sich der Pfarrer.

Die Kirche in Sükow

Die Kirche in Sükow.

Quelle: Jens Wegner

„Die Sanierungsmaßnahmen an der Kirche erstreckten sich von 2013 bis 2015 mit einer einjährigen Pause”, informierte der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Frank Gelenk. Auch während der Bauarbeiten fanden Gottesdienste statt. 2013 wurde erst der Turm saniert. 2015 folgte das Kirchenschiff. 90 Prozent der Gesamtkosten von rund 285 000 Euro stammen aus Fördermitteln. Zehn Prozent brachte die Gemeinde allein auf. Die Baumaßnahmen erstreckten sich auf Holzarbeiten an Turm und Kirchenschiff. Die Statik des Daches stimmte nicht mehr. Eine Giebelwand drohte schon umzukippen. Die Fenster wurden aufgearbeitet, die Fugen der Mauern mit Kalkmörtel neu verfugt und die Decke innen erneuert. „Es waren langwierige Arbeiten. Besonders am Kirchenschiff war schon viel kaputt”, sagte Gelenk. Zu DDR-Zeiten wurde erneuert, was gerade ging. So ist das Dach in den 1980er Jahren mit Betonsteinen gedeckt worden. Die Kollekte am Ausgang ist unter anderem für die Sanierung des Innenraums bestimmt.

Für Interessenten gab es die Möglichkeit, auf den Dachboden zu steigen und sich die neuen Balken anzusehen. Im Anschluss waren alle eingeladen, den Tag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen.

Von Jens Wegner

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