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Süße Überraschung für Gumtows Senioren

Bunte Teller für Alleinstehende Süße Überraschung für Gumtows Senioren

Mitglieder des Seniorenbeirats der Gemeinde Gumtow besuchen in diesem Jahr Alleinstehende zu Hause und überbringen ihnen eine süße Überraschung zu Weihnachten. Dafür wurden Spenden gesammelt. Der Seniorenbeirat hat außerdem festgelegt, dass es ab Januar zunächst für eine Probephase regelmäßige Sprechstunden in Gumtow geben wird.

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Bunte Teller werden zum Fest an alleinstehende Senioren verteilt.

Quelle: Peter Geisler

Gumtow. Der Seniorenbeirat der Gemeinde Gumtow bietet ab Ende Januar regelmäßig einmal im Monat Sprechstunden im Versammlungsraum der Gemeindeverwaltung an. „Wir überlegen noch, ob sie am Dienstag oder Donnerstag stattfinden“, sagt der Vorsitzende des Beirats Norbert Ebel. Mit der Verwaltung sei bereits abgesprochen worden, dass über die Termine in den Bekanntmachungskästen der Orte informiert werden soll. „Wir haben uns eine Probezeit von sechs Monaten gestellt und wollen sehen, wie das Angebot bei den Senioren ankommt“, so Ebel. Dabei will nicht nur er als Ansprechpartner vor Ort sein. Es soll einen Wechsel unter den Mitgliedern des Seniorenbeirats geben. Angesprochen werden können alle Themen, die Senioren bewegen. Ebel bittet jedoch um Verständnis dafür, dass gesundheitliche Fragen nicht beantwortet werden können. „Dafür sind die Ärzte da“, sagt er.

Beiratsmitglied Jürgen von Freymann sprach bei der Sitzung den Grünen Weg in Gumtow an. Er bemängelte in diesem Zusammenhang den schlechten Zustand der Zufahrt zu den Arztpraxen dort. „Wir sind der Auffassung, dass hier Handlungsbedarf besteht. Es sind die einzigen Ärzte in Gumtow“, sagt Norbert Ebel. Bürgermeister Stefan Freimark, der Gast der Sitzung war, sagte, dass eine Sanierung der Straße von der Mehrheit der Anlieger per Befragung in der Vergangenheit abgelehnt worden war. Eine erneute Befragung sei nicht vorgesehen. Zudem gebe es auch keine Pläne oder Absichten seitens der Gemeinde, dort in absehbarer Zeit etwas zu machen.

Glückwunschkarten in den Briefkästen

Ein weiteres Thema der Sitzung waren die Gratulationen zu Seniorengeburtstagen. Die Beiratsmitglieder einigten sich darauf, dass die Glückwunschkarten von den jeweiligen Seniorenvertretern der Ortsteile unterschrieben und in den Briefkasten gesteckt werden sollen, um Porto zu sparen. Die Gratulationsschreiben der Dörfer, in denen es keine Seniorenvertreter im Beirat gibt, übernimmt der Vorsitzende. Diese Verfahrensweise soll laut Ebel nach einem halben Jahr überprüft werden.

Er hatte im vergangenen Jahr auch die Aktion „Weinachtsteller“ ins Leben gerufen. Dabei wurden allein lebende Senioren mit bunten Tellern zum Fest überrascht. Kontroverse Meinungen gab es laut Ebel in diesem Jahr darüber, weil sich zum Beispiel die Volkssolidarität auch um Alleinlebende kümmert. Der Beirat legte daraufhin fest, dass die Ortsteile Demerthin, Döllen, Görike und Kolrep von der Aktion ausgenommen werden. In den anderen Dörfern sollen die bunten Teller von den dort wohnenden Seniorenbeiratsmitgliedern oder vom Vorsitzenden verteilt werden. Ebel hatte für den Kauf Spenden gesammelt. „Bewohner der Gemeinde Gumtow gaben insgesamt 150 Euro für die Aktion“, sagt er. Die Überraschungen werden ab Montag verteilt. Für Weihnachten 2016 sei ein neuer Beschluss zu fassen, so Ebel.

Von Sandra Bels

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