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Prignitz Superintendentur zieht nach Perleberg um
Lokales Prignitz Superintendentur zieht nach Perleberg um
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11:35 19.06.2013
Quelle: Bernd Atzenroth
Pritzwalk

Die meisten Kisten waren gestern bereits gepackt: Mit dem heutigen Tag gehört die Superintendentur in Pritzwalk der Vergangenheit an. Sie zieht heute nach Perleberg um, auch wenn die Amtszeit des bisherigen Pritzwalker Superintendenten Volker Sparre noch einmal bis September verlängert wurde. Ein Stück Pritzwalker Geschichte, das bis in die Reformationszeit zurückreicht, geht damit zu Ende.

Immerhin: Bis auf weiteres ist das Pfarrbüro in der Grünstraße 49 dienstags, mittwochs und freitags von 10 bis 12 Uhr weiter besetzt. Auch Sparre selbst wird hier erreichbar bleiben – er ist künftig Pfarrer und behält seine Wohnung und auch sein Büro in dem Gebäude. Für die weitere Nutzung gibt es Pläne, hier ein Eltern-Kind-Zentrum einzurichten. Doch ist dies noch nicht endgültig spruchreif (siehe Interview mit Pfarrer Michael Dürschlag).

Der Auszug der Superintendentur ist der Vorbote des neuen Kirchenkreises: Denn zum 1. Juli fusionieren die bisherigen Kirchenkreise Pritzwalk-Havelberg und Perleberg-Wittenberge zum neuen Kirchenkreis Prignitz, dessen Superintendentur sich in Perleberg befinden wird. Wer dieser neuen Kirchenverwaltungseinheit vorstehen wird, steht noch nicht fest. Derzeit arbeitet eine Vorschlagskommission beider Kirchenkreise die Kandidatenliste für den neuen Superintendenten-Posten aus.

Eine Sondersynode soll dann noch nach Angaben Sparres in diesem Jahr zur Wahl zusammenkommen. Noch sind keine Namen möglicher Kandidaten bekannt. Die Amtszeiten der bisherigen Superintendenten – neben Sparre ist dies der amtierende Superintendent des Kirchenkreises Perleberg-Wittenberge, Pfarrer Tilmann Kuhn – wurden noch einmal bis September verlängert. „Bis dahin werden wir dem neuen Kirchenkreis gemeinsam vorstehen“, erklärte Sparre.

Der neue Kirchenkreis wird auch eine gemeinsame Synode bekommen. Vorerst tagen die beiden alten Synoden gemeinsam. Die neue Synode wird etwa so viele Mitglieder haben wie eine der beiden alten. Im ganzen neuen Kirchenkreis stehen ohnehin im Herbst die Wahlen zu den Gemeindekirchenräten an. Derzeit werden die Kandidatenlisten für die kommende, sechs Jahre währende Wahlperiode aufgestellt.

Volker Sparre wird ab September keine Verwaltungsaufgaben mehr wahrnehmen und einfacher Pfarrer sein. „Bisher habe ich ja im Pfarrsprengel die Geschäftsführung der Kirchengemeinden Falkenhagen und Kuhbier. Dem möchte ich mich in Zukunft noch mehr widmen“, sagt er. An seinem Dienst als Pfarrer in Pritzwalk werde sich nichts ändern. Skeptisch ist Sparre, dass die Fusion Einspareffekte bringt. Pfarrer Michael Dürschlag wird auf Nachfrage da noch etwas deutlicher: „Aus unserer Sicht erfolgt diese Fusion ohne Not.“

Eine Gelegenheit für alle Gemeinden im neuen Kirchenkreis, sich kennenzulernen, gibt es am Sonntag, 7. Juli, um 14 Uhr beim Gottesdienst zur Kirchenkreisfusion in der Perleberger St.-Jacobi-Kirche mit anschließender Kaffeetafel.(Von Bernd Atzenroth)

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