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Prignitz Wo die Lärchen zum Klangwald werden
Lokales Prignitz Wo die Lärchen zum Klangwald werden
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02:15 23.03.2018
Förster Olaf Bergmann führte zum Tag des Waldes im Pritzwalker Hainholz eine Wanderung in den Klangwald. Quelle: Bernd Atzenroth
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Pritzwalk

Gut abgeschirmt hinter dichten Hecken liegt fast in der Mitte des Pritzwalker Hainholzes ein Kleinod, das sich den Blicken der meisten Spaziergänger entzieht. Eine alte zur Samenproduktion angelegte Lärchenplantage hat hier, nachdem sie in den achtziger Jahren aufgegeben worden war, ein Eigenleben entwickelt, das Revierförster Olaf Bergmann den Teilnehmern der Hainholzwanderung zum Tag des Waldes nicht vorenthalten wollte. „Klangwald“ wird das Gelände genannt, den Namen hat sein Privatbesitzer erfunden, der in der Tat hier den Wald zum Klingen bringen wollte. Das ist zwar bislang nicht geschehen, doch waren allein die sichtbaren Eindrücke den Besuch wert.

In ein ziemlich verborgenes Stück Hainholz führte Revierförster Olaf Bergmann am Tag des Waldes. Darüber hinaus erfuhren dei Teilnehmer wie immer Wissenswertes aus dem Hainholz-Alltag. Hier ein paar Fotoimpressionen.

„Wir wechseln jetzt den Kontinent“, sagte Bergmann, als sich die Gruppe nacheinander vom Waldweg durch das Gestrüpp auf das Gelände begab. Und in der Tat: Die Anmutung hatte eher etwas von südlichen oder auch fernöstlichen Gefilden, insbesondere, als dann auch noch die Sonne durch die dichten Baumkronen schimmerte. Auch wenn es sich um Privatbesitz handelt, dürfte Bergmann das zwei bis drei Hektar große Waldstück zeigen: „Der Wald ist für die Allgemeinheit offenzuhalten“, erklärte Bergmann.

Begonnen hatte der Tag des Waldes an der Hainholz-Waldschule, wo eine vierköpfige Abordnung der Pritzwalker Jagdhornbläser die etwa 20 Teilnehmer der Wanderung musikalisch begrüßte. Im Hintergrund lag auf dem Boden noch Schnee, denn just am Tag des Frühlingsanfangs wachten die Prignitzer mit etwas weißer Pracht auf ihren Wegen und Straßen auf. Im Wald war davon dann aber am Nachmittag bei etwa fünf Grad plus nicht mehr viel zu sehen – ein paar Gräben und nasse Stellen waren jedoch noch leicht zugefroren. Bei sonnigem, wenn auch kaltem Wetter aber war die Wanderung für die Gruppe ein Vergnügen.

Märchenpfad am 1. Mai wieder frei

Bergmann hatte unterwegs auch wieder viele andere interessante Informationen. So erklärte er, wie derzeit der Märchenpfad wieder begehbar und „frühlingsfit“ gemacht wird. Rüdiger Jach, Betriebsleiter im Hainholz und Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Pritzwalk, ergänzte, dass die Märchentafeln spätestens zum Tag des Baumes am 1. Mai wieder aufgestellt sein werden und dass der Weg dann wieder frei begehbar sein wird.

Sturmschädenbeseitigung zieht sich hin

Nach wie vor laufen intensive Arbeiten, um die Sturmschäden vom vergangenen Herbst nach und nach zu beseitigen. Doch das ist gar nicht so einfach: „Im Moment haben wir gar nicht die Kapazitäten und die Firmen, um das abzuarbeiten“, beklagte Bergmann. Auch hat manche Arbeitsmaschine mittlerweile ihren Geist aufgegeben. Bergmann rechnet sogar damit, dass die Arbeiten vor dem Sommer nicht beendet sein werden und dann erst im Herbst wieder aufgenommen werden können.

Von Bernd Atzenroth

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