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Tempo-30-Schilder kommen demnächst

Meyenburg Tempo-30-Schilder kommen demnächst

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis die Tempo-30-Schilder an der B 103 in Meyenburg aufgestellt werden. Darüber informierte am Montagabend Ordnungsamtsleiterin Anne-Kathrin Weber, nachdem die Verwaltung beim Landesbetrieb Straßenwesen nachgefragt hatte. Denn genehmigt ist das Tempolimit seit drei Monaten.

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In der Meyenburger Marktstraße soll Tempo 30 gelten.

Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. Zwar gilt seit Anfang Juni offiziell auf der Bundesstraße 103 – der Pritzwalker Straße – in Meyenburg für große Laster Tempo 30, doch stehen nach wie vor keine Schilder in dem Bereich. Der Landesbetrieb Straßenwesen hatte vor drei Monaten bereits angekündigt, dass die entsprechende Beschilderung aufgestellt werden soll (die MAZ berichtete).

„Nach Aussage der Straßenmeisterei soll das nun in den nächsten zwei Wochen erfolgen“, informierte Ordnungsamtsleiterin Anne-Kathrin Weber aus dem Ordnungsausschuss am Montagabend, als die verkehrsrechtlichen Anordnungen Thema waren. Sie hatte sich entsprechend erkundigt.

Zur Erinnerung: Seit Jahren hatten die Meyenburger sich für ein Tempolimit auf der B 103 eingesetzt. Die streckenweise enge Durchgangsstraße wird auch vom Schwerlastverkehr genutzt. Nicht alle Fahrer hielten sich an die vorgeschriebenen 50 Stundenkilometer: Bei der jüngsten Messung in Höhe der Volks- und Raiffeisenbank im April dieses Jahres hatte der Spitzenreiter bei 144 km/h gelegen, der Durchschnitt betrug 57 Stundenkilometer. Nun wurde für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen das Tempolimit für den Bereich zwischen dem Netto-Markt und dem Schlossparkplatz bestätigt.

Tempolimit in der Grünstraße abgelehnt

Abgelehnt hingegen hat die untere Straßenverkehrsbehörde einen Antrag der Stadt, auch für die Grünstraße das Tempo auf 30 km/h zu reduzieren, so Ordnungsamtsleiterin Weber. „Der Landkreis hat im Juli eine Sachstandsermittlung vorgenommen.“ Gegebenenfalls müsse demnach vom Amt Meyenburg eine Verkehrszählung nachgereicht und durch einen Sachverständigen eine Lärmberechnung vorgenommen werden. „Die Ausschussmitglieder haben jetzt entschieden, dass sie die dadurch entstehenden Kosten nicht bewilligen würden“, sagte Anne-Kathrin Weber.

Negativ beschieden wurde laut Weber auch der Antrag, die Schaltung der Fußgängerampel in der Pritzwalker Straße zeitlich zu verlängern. Das sollte den Passanten das Überqueren der stark befahrenen Straße erleichtern. Vor einigen Jahren war dies allerdings schon einmal abgelehnt worden. „Man geht davon aus, dass die Verkehrssituation gleich geblieben ist“, erläuterte die Ordnungsamtsleiterin die Begründung der Verkehrsbehörde.

Von Beate Vogel

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