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Tetschendorfs Störche sind zurück

Späte Ankunft, schnelles Gelege Tetschendorfs Störche sind zurück

Viele Störche gibt es in der Region um Tetschendorf nicht: Die Landschaft bietet nicht allzu viele Futterquellen für die eleganten Segler. Seit 2001 gibt es jedoch wieder einen Horst in Tetschendorf, der bis auf ein Jahr auch regelmäßig besetzt war. Das diesjährige Storchenpaar kam spät, bebrütet aber nach rund einer Woche bereits sein Gelege.

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Das Storchenpaar von Tetschendorf kam zwar spät an, bebrütet aber bereits ein Gelege.

Quelle: Claudia Bihler

Tetschendorf. Eigentlich hatte Tetschendorfs Ortsbürgermeister Lothar Winter bereits gedacht, dass es in diesem Jahr keine Störche im Ort geben würde. denn schon bereits zwei Mal hatte ein Storch beziehungsweise ein Storchenpaar dem Ort einen Besuch abgestattet – einmal am 27. März, einmal am 13. April. Dann blieb das Nest zunächst verwaist, doch am 29. April hat sich ein Storchenpaar darauf niedergelassen. „Die beiden waren dann auch recht rasant bei ihrem Liebesspiel“, sagt Winter, „inzwischen hat die Störchin gelegt und brütet sogar schon.“

Winter führt auch exakt Buch über die Störche, die sich im Ort niederlassen. Der letzte Storchenhorst der Region hatte sich in Ackerfelde auf einer Scheune befunden. Nachdem die Scheune weg war, gibt es erst seit 2001 wieder die Störche in Tetschendorf. Winter: „Als die Oberleitung von der Edis abgebaut wurde, hat Harry Abraham gefragt, ob ein Mast stehen bleiben könne, meine Frau hat dann ein Rad durchgeflochten, das ich dann in einer halsbrecherischen Aktion von der Schaufel eines Teleskopladers auf dem Mast befestigt habe.“

Mit nur einem Jahr Unterbrechung sind heute regelmäßig Störche im Ort, die viel Nachwuchs zur Welt gebracht haben. Während das aktuelle Paar noch nicht beringt ist, gilt dies nicht für viele andere Tiere. Ein Rückkehrer, der 2007 in Tetschendorf beringt wurde, wurde mehrfach gesichtet, unter anderem 2012 bei Karstädt.

Von Claudia Bihler

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