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Thiel bei der Bürgermeisterwahl weit vorn

Pritzwalk Thiel bei der Bürgermeisterwahl weit vorn

Bei der Pritzwalker Bürgermeisterwahl zeichnet sich ein klarer Sieg des Vizebürgermeisters Ronald Thiel ab: Das Zwischenergebnis zeigt für ihn 53,1 Prozent der abgegebenen Stimmen. Abgeschlagen folgen ihm die anderen Bewerber. Wahlleiterin Petra Lohrmann ist mit dem Ablauf am Wahlsonntag zufrieden.

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Mittagspause im Wahllokal in Steffenshagen: Die Nachmittagsschicht hat vormittags für alle gekocht.

Quelle: Beate Vogel

Pritzwalk. Der neue Pritzwalker Bürgermeister könnte der bisherige Vize werden: Gegen 20.20 Uhr sind 4300 Stimmen ausgezählt, was bei insgesamt 10 485 Wahlberechtigten 36,6 Prozent der Wahlberechtigten entspricht. Davon fallen 53,1 Prozent (2282 Stimmen) auf Ronald Thiel. Abgeschlagen folgen ihm Ralf Knacke mit 22,2 Prozent (952), Mario Ortlieb mit 15,6 Prozent (670) und Thomas Schlaffke mit 9,1 Prozent (393). So zumindest sah bis Redaktionsschluss der Zwischenstand aus.

Zuerst wird die Bundestagswahl ausgezählt

In den Wahlräumen muss zunächst die Bundestagswahl ausgezählt werden, bevor es an die Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl geht. Zwar laufen schon kurz nach 19 Uhr erste Zahlen aus den Ortsteilen ein. Doch dann heißt es warten: „Die großen Wahlbezirke haben teils 1000 Wahlberechtigte, und wir haben eine sehr gute Wahlbeteiligung“, sagt die Wahlleiterin Petra Lohrmann. Sie guckt schon tagsüber in allen Wahlräumen nach dem Rechten. Bis zum frühen Nachmittag gab es den Wahllokalen der Stadt eine durchschnittliche Wahlbeteiligung von 30 bis 40 Prozent. In den Ortsteilen lag diese aber teils bei bis zu 70 Prozent.

Schon am Vormittag wählte der Pritzwalker Bürgermeisterkandidat Mario Ortlieb im Ortsteil Sarnow. Er ist der einzige der vier Bewerber, der seinen Wohnsitz innerhalb der Stadtgrenzen hat. Viel Zeit, über den Ausgang der Wahl nachzudenken, hatte er nicht. Er hat am Wahlsonntag eine große Familienfeier.

Die Wahlhelfer in Steffenshagen werden bekocht

In Steffenshagen duftet es gegen Mittag aus der Küche im Gemeinderaum, in dem auch das Wahllokal untergebracht ist, nach Mittagessen. Die Wahlhelferinnen, die die Nachmittagsschicht haben, stehen am Herd. Bis gegen 13 Uhr haben 58 der 175 Wahlberechtigten in dem Pritzwalker Ortsteil ihre Stimme abgegeben. „Wir haben sieben Briefwähler“, sagt die Ortsvorsteherin Margit Vogel, die auch zum Wahlvorstand gehört. Wenig später gibt es ein opulentes Mahl für alle Helfer: Kassler und Kaninchenbraten, Klöße und Kartoffeln mit Gemüse.

Hohe Zahl an Briefwählern

Auch im Pritzwalker Rathaus bringt jeder aus dem Wahlvorstand eine Kleinigkeit mit, obwohl die Helfer ein Verpflegungsgeld bekommen. „In Steffenshagen ist das aber immer etwas Besonderes, es hat Tradition“, sagt Petra Lohrmann. Solange es den Ablauf der Wahl nicht stört, ist aber alles erlaubt, so die Wahlleiterin.

Insgesamt verzeichnet sie diesmal eine vergleichsweise hohe Zahl an Briefwählern – knapp 1500. Bei der Bürgermeisterwahl dürfen 400 Jungwähler zwischen 16 und 18 Jahren mit abstimmen.

Von Beate Vogel

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