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Tiere zu Weihnachten noch draußen

Perleberger Tierpark Tiere zu Weihnachten noch draußen

Frühlingshaftes Wetter macht es möglich: Fast alle Tiere sind in ihren Gehegen des Perleberger Tierparks zu sehen – auch über Weihnachten. Kinder können auf dem Tierparkgelände jetzt auch verschiedene Märchenfiguren entdecken. Nur die fünf neuen Nasenbären bleiben vorerst unsichtbar. Sie sind in Quarantäne.

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Trampeltiere sind neugierig.

Quelle: Michael Beeskow

Perleberg. Die milde Witterung macht es möglich, dass in den Gehegen des Perleberger Tierparks nach wie vor reges Treiben herrscht. „Bis auf einige Exoten sind alle Tiere zu sehen, auch über die Weihnachtstage“, berichtet Tierparkleiter Michael Niesler.

Grünzügelpapageien und Rotschnabeltokus machen es sich inzwischen in ihren festen Häusern gemütlich. Und da sind auch noch die Bären, die beim Winterschlaf alle viere von sich strecken. „Wann sich die Bären auf die faule Haut legen wollen, zeigen sie selbst an“, sagt Michael Niesler. Sie beginnen Höhlen zu bauen und die Nahrungsaufnahme einzustellen. In diesem Jahr war das Anfang November.

Beinahe jede Temperatur ist den Trampeltieren recht. In der Wüste müsse sie ja auch minus 30 und plus 30 Grad verkraften.

„Ansonsten entscheiden die Tiere selbst, ob sie draußen sein wollen“, sagt der Tierparkleiter, der übrigens auch die Sterntaleraktionen der Märkischen Allgemeinen unterstützt. Kattas und Totenkopfäffchen tummeln sich noch bei fünf Grad plus draußen. „Die Tiere haben sich an unser Klima gewöhnt“, erklärt Michael Niesler.

Tierparkchef Michael Niesler mit MAZ-Sterntalerschwein bei den Kattas

Tierparkchef Michael Niesler mit MAZ-Sterntalerschwein bei den Kattas.

Quelle: Michael Beeskow

Dies trifft auch auf die Meerschweinchen zu, die ja eigentlich in Südamerika ihre Heimat haben. Sobald Besucher am Gehege auftauchen, verlassen die Kuscheltiere ihren Bau und sausen heran, wohl in der Hoffnung auf eine kleine Extrafütterung. Rund 30 Tiere wuseln durcheinander. „Das ist ein Kommen und Gehen“, merkt Michael Niesler an. Denn der Tierpark nimmt auch Tiere auf, für die deren Besitzer keine Verwendung mehr haben, aber es werden auch Meerschweinchen an Interessenten wieder verkauft. Seit einiger Zeit verfügen die Meerschweinchen über eine kleine Holzburg mit zwei Türmen und einer Brücke, die von ihnen auch gerne mal passiert wird. Eigentlich handelt sich um Vogelhäuschen, die vom CJD in Perleberg an den Tierpark abgegeben wurden.

Neue Märchenfigure im Perleberger Tierpark

Neue Märchenfigure im Perleberger Tierpark.

Quelle: Michael Beeskow

Ebenso wurden auch verschiedene Märchenfiguren im Tierparkgelände aufgestellt. „Das sind Deko-Elemente, damit Kinder immer etwas zu entdecken haben“, erzählt Michael Niesler, der viel Wert auf einen kinderfreundlichen Tierpark legt und auf neue Elemente für den Spielplatz hofft. Der Tierpark bietet Kindern alles, um hier einen prima Geburtstag feiern zu können. Das ist ein Angebot, was inzwischen von vielen Familien gern in Anspruch genommen wird.

Die Nasenbären dürfen noch nicht raus

Die Nasenbären dürfen noch nicht raus.

Quelle: Michael Beeskow

Von der Öffentlichkeit noch unbemerkt hat der Perleberger Tierpark Zuwachs erhalten. Fünf Nasenbären gehören jetzt auch zu seinen Bewohnern. Sie stammen aus dem Tierpark Burg Stargard bei Neubrandenburg. „Der Tierpark wurde aufgelöst und wir konnten die Nasenbären übernehmen“, berichtet Michael Niesler. Noch befinden sich die Tiere in Quarantäne. Sie sollen sich an die neue Umgebung und die Pfleger gewöhnen. Ab dem Frühjahr sollen die possierlichen Tiere zu sehen sein. Ende des Jahres sollen sie ein eigenes Gehege beziehen. Die neue Anlage wird das größte Vorhaben des Tierparkfördervereins 2016 sein.

„Die Nasenbären werden ein neuer Publikumsmagnet“, ist sich Michael Niesler sicher. Sie sind perfekte Kletterer und können auch zutraulich werden und sogar aus der Hand fressen. „Aber sie sind Raubtiere“, rät Michael Niesler zur Vorsicht.

Zwischen 70 000 und 80 000 Besucher kommen jährlich in den Tierpark. „Es war ein recht gutes Jahr“, berichtet der Tierparkleiter. Und er erwartet bis zum Jahresende noch so manchen Tierfreund. Die Gaststätte „Kleine Residenz“ hat geöffnet und da der Andrang nicht so groß wie im Sommer ist, hat der Besucher die Tiere auch mehr für sich. „Das ist ein anderes Tierparkerlebnis“, sagt Michael Niesler.

Einen Tipp hat er noch für alle Tierfreunde nicht nur zu den Feiertagen zum Jahreswechsel. Mit Leckerlis für ihre Lieblinge sollten sie vorsichtig sein. „Die Tiere im Tierpark werden ganz normal gefüttert, das bekommt ihnen am besten“, sagt Michael Niesler, der als Tierarzt immer wieder Patienten wegen der so genannten Feiertagskrankheit behandeln muss.

Von Michael Beeskow

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