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Tivoli- und Rathausstraße offiziell wieder frei

Wittenberge Tivoli- und Rathausstraße offiziell wieder frei

Mehr als ein Jahr Bauarbeiten in Wittenberge gehören der Vergangenheit an – am Donnerstag wurden die Tivolistraße und die Rathausstraße wieder für den Verkehr freigegeben. Finanziert worden sind die Bauarbeiten, die in drei Abschnitten erfolgten, mit 1,5 Millionen Euro aus dem Hilfsfonds Hochwasser.

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Bei der Straßenfreigabe: Oliver Hermann (7. v. l.), Bernd Gerhardt (6.v.l.), Marcel Elverich (5.v.l.) sowie Vertreter der Planungsfirma und der bauausführenden Firmen.

Quelle: Stadt Wittenberge

Wittenberge. Der umfangreiche Ausbau der Straßenabschnitte in der Tivolistraße und der Rathausstraße in Wittenberge ist weitestgehend abgeschlossen. Damit gehört eine Dauerbaustelle in der Elbestadt nunmehr nach mehr als einem Jahr der Vergangenheit an. Mit einem symbolischen Akt wurden die Straßenabschnitte am Donnerstagnachmittag offiziell dem Verkehr übergeben. Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann, der stellvertretende Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Bernd Gerhardt, der Bauausschussvorsitzende Marcel Elverich und Vertreter der Baufirma wohnten der Straßenfreigabe bei.

Mit dem Ausbau der drei Straßenabschnitte wurden 650 Meter Straße erneuert, wie die Stadt Wittenberge mitteilte. Die Straßenbauarbeiten umfassten im ersten Bauabschnitt die Tivolistraße, im zweiten die Rathausstraße von der Bahnstraße bis zur Friedrich-Ebert-Straße und im dritten Abschnitt schließlich die Rathausstraße von der Friedrich-Ebert-Straße bis zur Perleberger Straße.

1,5 Millionen Euro aus dem Hochwasserhilfsfonds

Die Fahrbahn ist durchgängig sechs Meter breit. Bis auf ein kurzes Teilstück in der Tivolistraße konnten die Gehwege mit einer Breite von 2,50 Meter ausgebaut werden. Damit ist die Nutzung der Gehwege auf der Gesamtlänge von etwa einem Kilometer für Radfahrer von der Perleberger Straße bis zur Bad Wilsnacker Straße durchgängig möglich. Finanziert wurde die Baumaßnahme aus dem Hilfsfonds Hochwasser mit insgesamt zirka 1,5 Millionen Euro. Geplant wurde das gesamte Projekt von der Ingenieurgesellschaft Hindrick Stüvel in Ludwigslust.

Drei Linden von Vandalen zerstört

Am 10. August 2015 begannen die Arbeiten an den beiden ersten Abschnitten. In der Tivolistraße dauerten sie inklusive Mängelbeseitigung bis zum 30. September dieses Jahres. Die Hauptverkehrsstraße wurde von der Firma Gut­sche Tiefbau auf einer Länge von 410 Metern ausgebaut, was Kosten in Höhe von 715 000 Euro verursachte. Dabei wurden die Versorgungsleitungen für Schmutz-, Regen- und Trinkwasser sowie Strom und Gas wie auch in den weiteren Abschnitten komplett neu verlegt. 17 Bäume mussten gefällt werden, dafür wurden 40 Linden neu angepflanzt. Drei davon müssen im November leider neu geordert werden, weil sie durch Vandalismus zerstört worden waren. 22 LED-Außenleuchten sorgen künftig für gutes Licht.

Die Arbeiten am zweiten Abschnitt waren bereits am 17. Dezember 2015 abgeschlossen. Das 120 Meter lange Stück der Rathausstraße zwischen Bahn- und Friedrich-Ebert-Straße wurde für 400 000 Euro von der Firma Grabower Tief- und Straßenbau saniert. Auch hier sind 17 Bäume gefällt und dafür 14 Linden neu angepflanzt worden.

Weitere 120 Meter der Rathausstraße bis hin zur Perleberger Straße wurden vom 18. Mai bis zum 7. September in Schuss gebracht. Kostenpunkt hierfür: 385 000 Euro.

Von Bernd Atzenroth

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