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Prignitz Toilettenproblem in Perleberg
Lokales Prignitz Toilettenproblem in Perleberg
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00:18 27.02.2016
Heike Rudolph schildert die Probleme. Quelle: Michael B eeskow
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Perleberg

Nicht ohne Grund tagte der Ausschuss für Soziales, Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Tourismus am Dienstagabend in der Rolandschule. Die Grundschule hatte sich mit einem Hilferuf an das Perleberger Rathaus gewand.

Schulleiterin Heike Rudolph stellte den Ausschussmitgliedern gleich zu Beginn der Sitzung eine ganze Liste ungelöster Probleme vor. Beinahe schon ein Dauerthema ist der Bolzplatz vor der Schule. Heike Rudolph wies auf den schlechten Zustand hin. Wenn die Stadt schon die Gestaltung eines Grünstreifens durch die Stadt plane – vom Hagen bis zur Wittenberger Straße -, dann sollte auch der Bolzplatz vor der Rolandschule mitgemacht werden. Der unbefestigte und bei Regen kaum passierbare Vorplatz vor der Schule soll bereits im Rahmen des Grüngürtels neu angelegt werden.

Nicht nur die Becken müssen erneuert werden

Beinahe noch drängender als der Bolzplatz sind die Probleme mit den Toiletten und dem Nachhall in den alten Klassenräumen. Klaus-Dieter Gerloff, Sachbereichsleiter Hoch- und Tiefbau, machte deutlich, dass der Stadt die Probleme nicht unbekannt sind. „Vorrang haben die Toiletten in diesem Jahr“, erklärte er. Was die Schulleiterin mit Erleichterung zur Kenntnis nahm.

Beim Rundgang durch das Schulgebäude erklärte Heike Rudolph, dass die Geruchsbelästigung durch die Jungen-Toiletten extrem ist. Das gesamte Gebäude werden von dem Geruch belastet. Mit neuen Becken allein werde das Problem aber nicht gelöst, erklärte Klaus-Dieter Gerloff. Die eigentliche Ursache sind die alten Rohre, die schon erheblich zugesetzt sind. Daher solle eine elektrische Spülung installiert werden. Diskutiert wurden mit den Abgeordneten auch die neuen Toilettenbecken für die Mädchen, die über keine Klobrille mehr verfügen. Heike Rudolph berichtete, die Kinder scheuen sich, diese zu benutzten. Der Sachbereichsleiter hielt entgegen, gerade diese Becken würden von der Hygiene verlangt, weil sie hygienischer sein sollen. Beim Schallschutz führte er an, vier Räume hätten bereits einen solchen bekommen. Hier könne es nur Schritt für Schritt weiter gehen.

In diesem Jahr will die Stadt den Brandschutz verbessern. Für die Schüler soll es einen zweiten Rettungsweg geben.

Von Michael Beeskow

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