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Prignitz Tom Wolf liest aus „Nachviolett“
Lokales Prignitz Tom Wolf liest aus „Nachviolett“
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02:18 14.11.2015
Tom Wolf lebt seit dem Jahre 2011 in der Gänsestadt. Quelle: Fischer)
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Putlitz

„Nachtviolett – Viel Mord um nichts“ ist der Titel des neuen Preußenkrimis von Tom Wolf. Der seit dem Jahre 2011 in Putlitz lebende Autor wird sein Buch am Montag, 16. November, im Kaminzimmer des Herrenhauses der Gänsestadt vorstellen.

Tom Wolf kam 1964 in Bad Homburg zur Welt und studierte später Germanistik und Philosophie. Nach verschiedenen gescheiterten Versuchen, sich im Verlagsgeschäft als Lektor oder Redakteur sein Brot zu verdienen, arbeitet er seit dem Jahre 2000 als freier Schriftsteller. Der Berliner Verleger Ulrich Hopp gab den Startschuss zu einer Preußenkrimi-Reihe, die erst jetzt, 2015, nach 13 Honoré-Langustier-Bänden und drei Gerardine-de-la-Lande-Bänden ihr glorreiches Ende gefunden hat. Für seine Preußen-Krimis erhielt Tom Wolf 2005 den Berliner Krimipreis („Reinickendorfer Krimi-Fuchs“) und 2006 das begehrte Literaturstipendium „Stadtschreiber zu Rheinsberg“ mit Präsenzpflicht im Marstall des Rheinsberger Schlosses, wo Friedrich II. seine vielleicht schönste Zeit vor der Thronbesteigung 1740 verlebte.

In Tom Wolfs Honoré-Langustier-Krimis, die er selbst „historisierend“ nennt (weil sie zwar mit historischen Fakten jonglieren, aber höchstens anklangsweise auf historische Kriminalfälle verweisen), spielen der Preußenkönig Friedrich II. und dessen Zweiter Hofküchenmeister Honoré Langustier die tragenden Rollen. Honoré Langustier, wie wohl erfunden, hätte durchaus gelebt haben und vom jungen König auf dessen Inkognitoreise durchs Elsass 1740 als literarisch interessierter, wacher Geist und Gourmetkoch nach Preußen abgeworben werden können. Schon beim ersten Mordfall 1740 macht er sich durch seinen Spürsinn beim Monarchen unersetzlich. Der Titel des ersten Langustier-Krimis, „Königsblau“, warf dem Nächsten in der Reihe den Spielball zu: „Purpurrot“. Und so ging es farbenprächtig weiter: „Rabenschwarz“, „Schwefelgelb“, „Smaragdgrün“, „Silbergrau“, „Muskatbraun“, „Goldblond“, „Kreideweiß“, „Kristallklar“, „Glutorange“, „Rosé Pompadour“ bis hin zum jetzt erschienenen Abschlussband „Nachtviolett“.

Als Tom Wolf im Oktober vorigen Jahres aus seinem Kriminalroman „Märkisches Blut“ las, mussten noch viele Stühle herbeigeschafft werden. Auch diesmal wird es wohl eng werden.

Service: Beginn 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr, Eintritt 5 Euro inklusive Begrüßungsgetränk, Kartenreservierung unter  033981/50 99 25.

Von Ulrich Fischer

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