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Prignitz Tour-Pausenstopp in Düpow
Lokales Prignitz Tour-Pausenstopp in Düpow
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19:41 24.05.2016
Auch alte Landtechnik war zu bewundern. Quelle: Michael Beeskow
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Düpow

„Geschafft!“ stand am Eingang zum Bauernhof Guhl in Düpow. Ja, und damit war wohl der Seelenzustand der 760 Tour-Radler bei der Ankunft zur Mittagspause treffend beschrieben. Nach 27,6 Kilometern und einigen Hügeln meinte eine Schülergruppe der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule einhellig zum bisherigen Verlauf der Tour de Prignitz bis zum Dienstagmittag und wie sie ihn gemeistert haben: „Es ging so.“

Diese fünf Tourstarter von der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule freuten sich über den zwischenzeitlichen Stopp und die Erholung. Quelle: Michael Beeskow

Dafür fanden sie auf dem historischen Hof dann wohl den erholsamsten und idyllischsten Pausenplatz. Die fünf Fünftklässler machten es sich auf einer alten Kutsche bequem. Auf dem Gehöft von Reiner Guhl, der die Radler als Ortsvorsteher in dem Perleberger Ortsteil Düpow willkommen hieß, fanden sich lauter lauschige Stellen. Strohballen boten eine herrliche Sitzgelegenheit und in der großen Halle, wo sonst Landmaschinen stehen, standen bequeme Sitzmöbel bereit. Wie ein riesiges Wohnzimmer wirkte die Halle. Auf dem schönen Anwesen war alles für den Empfang der Radler aufs Beste vorbereitet. Bereits der Großvater von Reiner Guhl bewirtschaftete den Hof und für Gäste sei die Prignitz immer offen, erklärte der Hausherr. Wie er berichtete, sorgt der Hof Guhl dafür, dass es mit dem Perleberger Spargel weitergeht. Erstmals in diesem Jahr wird er in dem Hofladen angeboten.

Es gab genügend Platz für alle Radler, um die Mittagspause zu genießen. Quelle: Michael Beeskow

Vieles gab es über Düpow zu berichten. Die Kirche ist die älteste in der Prignitz, einige Bauteile stammen aus dem Jahr 1247. Pfarrer Matthias Frenzel stellte das Gotteshaus vor. Beinahe wäre die Orgel stumm geblieben, da Kantorin Dorothea Uibel wegen Krankheit nicht spielen konnte. VR-Bank-Vorstand Martin Brödder, der sich im Tour-Feld befand, sprang ein und spielte die Orgel. „Eigentlich wollte ich nur mitfahren“, kommentierte der Hobbyorganist seinen Beitrag. 500 Ortschroniken, die extra gedruckt wurden, konnten die Tour-Radler mitnehmen.

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Von Michael Beeskow

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