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Tour-Pausenstopp in Düpow

Extradruck der Ortschronik an Radler verteilt Tour-Pausenstopp in Düpow

Auf dem historischen Bauernhof im Perleberger Ortsteil Düpow konnten am Dienstag 760 Radler verschnaufen. Das lauschige Anwesen war mit viel Liebe für das Mittagsmahl der Gäste hergerichtet. Eigentümer Reiner Guhl freute sich über die Tourfahrer, die nicht nur der Musik lauschen, sondern auch alte Technik bewundern konnten.

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Auch alte Landtechnik war zu bewundern.

Quelle: Michael Beeskow

Düpow. „Geschafft!“ stand am Eingang zum Bauernhof Guhl in Düpow. Ja, und damit war wohl der Seelenzustand der 760 Tour-Radler bei der Ankunft zur Mittagspause treffend beschrieben. Nach 27,6 Kilometern und einigen Hügeln meinte eine Schülergruppe der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule einhellig zum bisherigen Verlauf der Tour de Prignitz bis zum Dienstagmittag und wie sie ihn gemeistert haben: „Es ging so.“

Diese fünf Tourstarter von der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule freuten sich  über den zwischenzeitlichen Stopp und die Erholung

Diese fünf Tourstarter von der Pritzwalker Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule freuten sich über den zwischenzeitlichen Stopp und die Erholung.

Quelle: Michael Beeskow

Dafür fanden sie auf dem historischen Hof dann wohl den erholsamsten und idyllischsten Pausenplatz. Die fünf Fünftklässler machten es sich auf einer alten Kutsche bequem. Auf dem Gehöft von Reiner Guhl, der die Radler als Ortsvorsteher in dem Perleberger Ortsteil Düpow willkommen hieß, fanden sich lauter lauschige Stellen. Strohballen boten eine herrliche Sitzgelegenheit und in der großen Halle, wo sonst Landmaschinen stehen, standen bequeme Sitzmöbel bereit. Wie ein riesiges Wohnzimmer wirkte die Halle. Auf dem schönen Anwesen war alles für den Empfang der Radler aufs Beste vorbereitet. Bereits der Großvater von Reiner Guhl bewirtschaftete den Hof und für Gäste sei die Prignitz immer offen, erklärte der Hausherr. Wie er berichtete, sorgt der Hof Guhl dafür, dass es mit dem Perleberger Spargel weitergeht. Erstmals in diesem Jahr wird er in dem Hofladen angeboten.

Es gab genügend Platz für alle Radler, um die Mittagspause zu genießen

Es gab genügend Platz für alle Radler, um die Mittagspause zu genießen.

Quelle: Michael Beeskow

Vieles gab es über Düpow zu berichten. Die Kirche ist die älteste in der Prignitz, einige Bauteile stammen aus dem Jahr 1247. Pfarrer Matthias Frenzel stellte das Gotteshaus vor. Beinahe wäre die Orgel stumm geblieben, da Kantorin Dorothea Uibel wegen Krankheit nicht spielen konnte. VR-Bank-Vorstand Martin Brödder, der sich im Tour-Feld befand, sprang ein und spielte die Orgel. „Eigentlich wollte ich nur mitfahren“, kommentierte der Hobbyorganist seinen Beitrag. 500 Ortschroniken, die extra gedruckt wurden, konnten die Tour-Radler mitnehmen.

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24. Mai: Zweiter Tag der Tour de Prignitz: Und wieder sind mehr als 700 Radler mitgefahren. Auf den rund 47 Kilometer langen Weg von Pritzwalk nach Wittenberge machten sich rund 760 Fahrer. Wir zeigen die schönsten Bilder vom zweiten Tag.

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Von Michael Beeskow

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