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Tour de Prignitz 2018 So war die erste Etappe der Tour de Prignitz
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01:16 03.06.2018
Hinter Jabel ging es ordentlich über den Hügel - die MAZ-Radler sahen dabei ziemlich gut aus. Quelle: Bernd Atzenroth
Heiligengrabe,

Das war Sonne satt auf der ersten Etappe der Tour de Prignitz 2018.

Und es war eine Fünf-Sterne-Etappe, ganz passend zu den T-Shirts, die sich die Heiligengraber in diesem Jahr zur Tour de Prignitz übergezogen haben: Fünf Sterne sind drauf, für jeden Toursieg der Heiligengraber einer. „Bayern München hat nur vier“, meinte dazu Bürgermeister Holger Kippenhahn trocken.

Es war heiß auf der Strecken von Heiligengrabe nach Wusterhausen. Die 728 Radler bekamen aber auch ihre Abkühlung und viele warmherzige Empfänge unterwegs. Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt.

Und: 728 Radler gingen in Heiligengrabe an den Start – eine großartige Zahl, sehr zur Freude der Veranstalter MAZ und Antenne Brandenburg und ihrer Partner von der AOK Nordost und der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz.

Sie alle waren mit vielen Radlern auch im Feld vertreten. Die Teilnehmer ließen sich von den hohen Temperaturen nicht schrecken und sorgten für einen tollen Auftakt der diesjährigen Prignitz-Rundfahrt.

Verstärkung aus Kyritz und Fahrenbach

Verstärkt wurden die Radler aus der Gemeinde Heiligengrabe von vielen Dauerradlern, die schon seit Jahren dabei sind.

Und aus Kyritz kam große Unterstützung für das Feld, unter anderem von den Schulen: Das Jahn-Gymnasium radelte mit 43 Neunt- bis Zwölftklässlern mit, die Diercke-Oberschüler waren mit 30 Radlern vertreten. Sie fuhren alle freiwillig mit, während ihre Mitschüler hitzefrei hatten.

Wie immer dabei war Jens Wittmann, Bürgermeister aus Heiligengrabes baden-württembergischer Partnergemeinde Fahrenbach, mit seiner Frau.

Unterwegs warteten auf die Radler schöne Stopps in Jabel mit seinem malerischen Ortskern und am Königsberger See, wo die Radler gerne zur Abkühlung ins kühle Nass sprangen.

Kalte Dusche gegen heiße Temperaturen

Jüngster Teilnehmer der Etappe auf dem Fahrrad war der fünfjährige Karl-Heinz Kuckenburg aus Maulbeerwalde, der mit Papa Markus die gesamte Etappe bis Wusterhausen fuhr.

Die Ortschaften waren toll geschmückt. In Maulbeerwalde etwa standen vor jedem Haus Schilder mit aufmunternden Sprüchen – auch von denjenigen, die bei der Durchfahrt nicht dabei sein konnten.

„Viele sind arbeiten“, erklärte dazu Ortsvorsteherin Annette Stark. Doch die Radler grüßen wollten sie trotzdem. „Viel Spaß beim Radeln“ und „Haltet durch“ stand darauf geschrieben. In Zaatzke wartete das Ehepaar Martini darauf, sich ins Feld einreihen zu können.

Ähnlich schön war es in Glienicke, Liebenthal und Christdorf. Manche Anwohner hatten sich mit bequemen Stühlen und einmal sogar mit einem kleinen Planschbecken an den Straßenrand gesetzt.

In Königsberg sorgte noch vor dem See-Stopp die Feuerwehr für eine kalte Dusche, die angesichts von Temperaturen um die 30 Grad höchst willkommen war. Mit der Sonne kamen die meisten Radler besser klar als erwartet. Eine Frau kam mit Kreislaufproblemen ins Krankenhaus.

Von Bernd Atzenroth

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