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Prignitz Tour de Prignitz endet 2018 in Meyenburg
Lokales Prignitz Tour de Prignitz endet 2018 in Meyenburg
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07:05 24.11.2017
An Meyenburg führte auch diesmal kein Weg vorbei: Die kleine Stadt gewann das Abschlussfest der Tour de Prignitz 2018. Quelle: Bihler
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Pritzwalk

Die Tour-Jury hat getagt und eine Entscheidung gefällt: Etappenstädte der Tour de Prignitz 2018 werden Wusterhausen, Wittenberge, Perleberg und Meyenburg sein. Meyenburg bekommt das große Familienfest zum Abschluss der Rundfahrt und damit den Hauptpreis. Bad Wilsnacks Bewerbung wurde zwar nicht berücksichtigt, doch wird der Stadt angeboten, eine Tour-Mittagspause auszurichten – auch diese ist ja mit einem Geldpreis verbunden. Der Jury gehörten Vertreter der Veranstalter MAZ und Antenne Brandenburg, der Sponsoren AOK Nordost und Volks- und Raiffeisenbank Prignitz sowie der Tour-Polizei an.

– Alle wichtigen Informationen zur Tour de Prignitz finden Sie auf unserer Sonderseite.

Die Planung für die Abschlussfeier ist schon weit fortgeschritten

Wie genau die Städte miteinander verbunden werden, wird jetzt noch ausgeklügelt. Fest steht bislang: Am Donnerstag, 31. Mai 2018, beginnt in Heiligengrabe die 21. Tour de Prignitz. Startschuss wird wie immer um 10 Uhr sein. Die vierte und letzte Etappe wird dann am Sonntag, 3. Juni, um 15 Uhr im Schlosspark von Meyenburg enden. Und dort wird es, wenn man sich die Vorschläge der Meyenburger so ansieht, ziemlich wild zugehen. Oder besser gesagt: wildwest. Das Motto, mit dem sich die Meyenburger beworben haben, lautet nämlich „Wilder Westen“. „Wir sind schon sehr weit in der Detailgestaltung“, ließ Bürgermeister Falko Krassowski in seiner Bewerbung verlauten. Das gesamte Bühnenprogramm zum Empfang der Radler soll nach diesem Thema gestaltet werden. Viele Vereine aus der Stadt werden mit einzelnen Programmpunkten aus Tanz und Gesang eingebunden. „Für die besonderen Höhepunkte denken wir an Messerwerfen, Indianershow und eine kurze Countryhitparade auf der Bühne“, ließ Krassowski verlauten. Das klingt nach dem aus vielen Tour-Jahren gewohnt tollen Meyenburg-Standard und war der Jury das große Abschlussfest wert.

Allerdings haben sich auch die anderen Städte richtig ins Zeug gelegt. Perleberg hat zum Beispiel die umfangreichste Bewerbung geschickt. Die Stadt möchte mit der Aktion „Radeln für die Kreisstadt Perleberg“ möglichst viele Radler auf die Strecke bringen, das schönste Tour-Rad prämieren und im Rahmen der Herstellung eigener Marketing-Artikel eigens Traubenzuckerpäckchen mit Tour- und Kreisstadt-Logo produzieren. Außerdem wird die Stadt einen Überraschungsgast aus dem Bereich des Spitzensports mitradeln lassen.

Konfettikanone und Livemusik

Auch Wusterhausen hat sich eine Menge ausgedacht, um die Radler zu empfangen. Dies tun sie mit einer großen Konfettikanone, einem Spalier und Livemusik auf der Bühne. Als halbstündiges Bühnenprogramm bieten die Wusterhausener eine „Vereinsparade“ an. Etwa 15 Wusterhausener Vereine von A wie Angler bis Z wie Zumba-Tänzer wollen zeigen, wie lebendig das Leben in der Gemeinde ist. Versprochen werden auch kleine Überraschungen für die Zuschauer.

Der Empfang in Wittenberge wiederum soll ganz im Zeichen des Großereignisses stehen, das 2018 in Wittenberge anliegt. Denn die Stadt wird Ausrichter des Brandenburgtags sein. An der Vorbereitung für dieses Ereignis haben sich enorm viele Wittenberger beteiligt. Diesen Schwung wollen die Organisatoren auch für die Tour nutzen.

Von Bernd Atzenroth

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