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Tour de Prignitz wird kompakter und familienfreundlicher

Pritzwalk Tour de Prignitz wird kompakter und familienfreundlicher

Der Termin für die 21. Tour de Prignitz steht fest – und nach zwei Jahrzehnten gibt es einige Veränderungen am Konzept. Die Rundfahrt wird kompakter und familienfreundlicher. Städte können sich erstmals darum bewerben, Etappenorte zu werden. Eine Jury entscheidet dann, wer dabei ist.

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Auch 2018 werden die Tourradler wieder in der Region unterwegs sein.

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Die Fans der Tour de Prignitz können sich freuen, denn der Termin für die 21. Auflage der beliebten Jedermann-Radrundfahrt steht fest: Vom 31. Mai bis zum 3. Juni 2018 werden wieder lange Radlerfelder auf den Straßen im Nordwesten Brandenburgs rollen. Aber schon das Datum selbst besagt, dass sich nach zwei Jahrzehnten bei der Tour diesmal etwas ändern wird. Sie wird im Jahr 2018 kürzer und kompakter sein und nur noch vier statt sechs Tage dauern. Und sie wird sehr viel familienfreundlicher werden, denn die Radler sind über das Wochenende unterwegs. Die Veranstalter, die Märkische Allgemeine und Antenne Brandenburg, haben sich entschlossen, ab kommendem Jahr von Donnerstag bis Sonntag auf Tour zu sein. Somit können jetzt auch viele mitmachen, die das aufgrund ihrer Arbeit bislang nicht konnten.

Mehr Raum auf der Bühne für die Städte

Wo sie dann entlangradeln, steht aber noch völlig in den Sternen, denn es gibt eine zweite Veränderung. Die Städte und Gemeinden der Prignitz können sich erstmals bei den Veranstaltern, der Märkischen Allgemeinen und Antenne Brandenburg, bewerben, wenn sie dabei sein wollen. Eine Jury sucht dann die besten Bewerbungen raus und kürt somit die Etappenstädte – erst danach werden die Streckenplaner von MAZ und Antenne aktiv und denken sich eine Route für die Rundfahrt 2018 aus.

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Wer im Bewerbungsverfahren erfolgreich sein will, muss mehrere Fragen zur Zufriedenheit der Jury beantworten können. Zum einen: Wie will die Stadt die Radfahrer empfangen und wie will sie sich auf der Bühne präsentieren? Dafür soll bei den Partys am Zielort nämlich ab 2018 viel mehr Raum sein. Die Städte und Gemeinden sollen sich vorstellen können und einfach zeigen, wie toll sie sind. Die zweite Frage wird sein, wie die Städte wieder möglichst viele Radler auf „ihre“ Etappe schicken wollen – drei der ausgewählten Kommunen werden dann auch auf „ihrer“ Etappe unter Beweis stellen müssen, dass ihnen das gelingt.

Infos zur Tour de Prignitz

Die Tour de Prignitz ist eine Radrundfahrt, die es seit 1997 gibt.

Veranstalter sind die Märkische Allgemeine und Antenne Brandenburg, unterstützt werden sie von der AOK Nordost und der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz.

Bislang war die Tour ein Städtespiel, bei dem es Preise für die Siegerstadt und den schönsten Pausenort gab. Das ändert sich ab dem kommenden Jahr.

Am 31. Mai 2018 beginnt die 21. Tour de Prignitz in Heiligengrabe. Sie endet mit einem Familienfest am Sonntag, 3. Juni. Wo das sein wird, das entscheidet eine Jury.

Städte können sich als Etappenorte bis zum 20. November unter prignitz@maz-online.de bewerben.

Ganz wichtig auch noch: Es wird den klassischen Tourjackpot nicht mehr geben. Das heißt, die Teilnehmerstädte wetteifern nicht mehr wie bisher um die Tourprämie für den Sieger, sondern jede Stadt, die dabei ist, darf sich so oder so über 1000 Euro freuen. Für den Pausenwettbewerb soll es ein ähnliches Verfahren geben – wer aber Pausenort werden kann, entscheidet sich auch erst, wenn es eine Route für die ganze Rundfahrt gibt.

Eine Art Hauptpreis gibt es trotzdem. Denn künftig soll die Tour mit einem großen Familienfest am Sonntagnachmittag beschlossen werden. Dieses Fest wird in einer der Städte, die sich bewerben, ausgerichtet, im kommenden Jahr also am Sonntag, 3. Juni. Aufs Rad steigen müssen die Menschen aus der Stadt, die den Zuschlag für das Familienfest erhält, aber im kommenden Jahr nicht – es sei denn, sie wollen für eine andere Stadt fahren oder sogar die gesamte Rundfahrt genießen.

Auch künftig werden die Radler weiter die herrliche Landschaft und schöne Orte, wie hier Wustrow, durchqueren

Auch künftig werden die Radler weiter die herrliche Landschaft und schöne Orte, wie hier Wustrow, durchqueren.

Quelle: Bernd Atzenroth

Fest steht auf jeden Fall, dass die Tour de Prignitz 2018 in Heiligengrabe beim Toursieger 2017 starten wird. Allerdings wird es in Heiligengrabe keine Etappen- oder Abschlussparty geben. Und so geht es weiter: Wer das Familienfest ausrichtet, wird im Folgejahr dann Startstadt der Tour de Prignitz sein, aber keine Party ausrichten. Es wird also bei der Strecke künftig auch keinen Rundkurs mehr geben.

Bewerbungen bis zum 20. November

Es ändert sich also einiges im kommenden Jahr. Was bleiben wird, ist das gemütliche Radfahren durch die wunderschöne Prignitzer Landschaft. Die Etappen sollen möglichst etwa die gleichen Längen wie in den Vorjahren haben. Auch wird es wieder pro Etappe je eine Mittagspause und einen Kulturstopp geben.

Bis zum 20. November haben Städte und Gemeinden nun Zeit, um sich als Etappenstadt zu bewerben, und zwar per E-Mail unter prignitz@maz-online.de. Danach wird eine Jury entscheiden, welche Orte dabei sein werden.

Von Bernd Atzenroth

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