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Tausende Radler in den Startlöchern

18. Tour de Prignitz beginnt am Montag Tausende Radler in den Startlöchern

Vom Schulkind bis zum Senioren: Mehr als 1000 Radfahrer werden am Montag in Meyenburg zum Start der 18. Tour de Prignitz erwartet. Die MAZ und Antenne Brandenburg laden zum entspannten Radeln über sechs Etappen und insgesamt 300 Kilometer.

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Startschuss ist am Montag um 10 Uhr in Meyenburg.

Quelle: MAZ-Archiv

Meyenburg. Am Montag, 1.  Juni, fällt im Schlosspark von Meyenburg der Startschuss zur 18.  Tour de Prignitz. Die erste Strecke endet nach 46,5 Kilometern in der Kreisstadt Perleberg. Sechs Etappen mit insgesamt 300 Kilometern durch die Region sind an den Folgetagen zu bewältigen, bevor der Tourtross zur Abschlussparty am Samstag, 6.  Juni, wieder nach Meyenburg zurückkehrt. Insgesamt werden rund 4000 Teilnehmer aus ganz Deutschland erwartet.

Einmalige Stimmung während der Tour

So ein Zusammengehörigkeitsgefühl wie bei dieser Rundfahrt findet man selten. Seite an Seite treten fröhliche Leute Jahr für Jahr in die Pedale, und bei der Abschlussparty tanzen sie ausgelassen Polonaise. Die Tour de Prignitz hat seit ihrer ersten Auflage im Jahr 1997 die Menschen aus der Region näher zusammengebracht und viele Gäste für die Gegend im äußersten Nordwesten Brandenburgs begeistert. Es ist die einmalige Stimmung, die sie anlockt.

Die Tour de Prignitz wird seit 1997 vom RBB-Radiosender "Antenne Brandenburg" und der MAZ veranstaltet. Sie richten die Rundfahrt gemeinsam mit ihren Partnern von der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz und der AOK Nordost aus. Ziel ist es, Besuchern die Region näher zu bringen.

Im Oktober 1997 startete die erste Tour de Prignitz in Perleberg. Sehen Sie in unserer Galerie historische Bilder der Anfänge, wie sich die Tour entwickelt hat und wer heutzutage alles an der Rundfahrt teilnimmt.

Zur Bildergalerie

Beim Städtewettkampf geht es um Ehre – und 5000 Euro

Die jährliche Zahl der angemeldeten Teilnehmer hat sich über die Jahre hinweg bei etwa 4000 eingependelt. Davon stammen die allermeisten aus der Prignitz selbst. Denn die Etappenorte tragen in den sechs Tagen einen Städtewettkampf aus. Gewonnen hat, wer im Vergleich zur Einwohnerzahl möglichst viele Radler auf die Strecke schickt, das Tourfeld am schönsten begrüßt und obendrein bei Spielen am Etappenziel am besten punktet. Es geht um 5000 Euro Siegprämie, die für einen sozialen Zweck zu verwenden sind. Im vergangenen Jahr ging dieses Geld nach Meyenburg. Deshalb ist die Stadt auch Start- und Zielort der diesjährigen Tour.

Zum Vergrößern der Streckenkarte bitte auf das Bild klicken.

Quelle: MAZ

Viele Radler fahren genau eine Etappe mit und vertreten dabei die Farben ihrer Stadt. Neben Meyenburg sind diesmal Wittstock ,  Kyritz ,  Bad Wilsnack ,  Wittenberge und Putlitz dabei. Unterwegs geht es auf den Etappen eher gemächlich zu, denn Jung und Alt sollen gleichermaßen mitkommen.

Die Tour in Bildern

Sie waren in den letzten Jahren dabei oder wollen 2015 zum ersten Mal starten? Hier finden Sie Impressionen von der Tour de Prignitz aus den Jahren 2011 bis 2014.

Tour streift erstmals Sachsen-Anhalt

Die ruhige Tour hat einen weiteren Vorteil: Die Pedaleure können in der schönsten Jahreszeit die sanfte Prignitzer Landschaft genießen. Das macht die Rundfahrt für immer mehr Dauerradler attraktiv, die mehrere Etappen oder gleich die ganze Tour mitfahren. Die Region zwischen Elbe, Havel und Dosse punktet mit unberührter Natur, schönen Kulturlandschaften und historischen Stadtkernen. Von alledem gibt es bei der 18.  Auflage wieder mehr als genug. Eine Entdeckung könnte am ersten Tag das Umland von Wittstock werden – Alt Daber, Berlinchen und Dranse sind Neuland für altgediente Tour-Radler. Erstmals streift die Rundfahrt Sachsen-Anhalt: Es geht auf der dritten Etappe an Havelberg vorbei. Die Domstadt gilt als Wiege der Prignitz und ist einer der Standorte der Bundesgartenschau 2015. Ein Höhepunkt wird die Querung der Elb­auen. Kulturstopps machen die Radler an der Gottfried-Benn-Gedenkstätte in Mansfeld bei Putlitz und an der schönen Dorfkirche von Schmolde. All dies gibt es zum Nulltarif, denn die Tourteilnahme selbst kostet nichts.

Von Bernd Atzenroth

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Die Tour-Geschichte in Bildern

Im Oktober 1997 startete die erste Tour de Prignitz in Perleberg. Sehen Sie in unserer Galerie historische Bilder der Anfänge, wie sich die Tour entwickelt hat und wer heutzutage alles an der Rundfahrt teilnimmt.

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