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Anschnallen – die Tour de Prignitz kommt!

700 Radler auf der 1. Etappe Anschnallen – die Tour de Prignitz kommt!

Die 19. Tour de Prignitz läuft! Von der etwas unbeständigen Wetterlage ließen sich die Radler nicht beeindrucken – gleich 700 stiegen in Meyenburg aufs Rad. Und siehe da: Mit jedem Kilometer wurde das Wetter besser. Es war eine Etappe, bei der alles in bestem Sinne rollte.

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Und auf geht’s: Start am Schloss in Meyenburg.

Quelle: Claudia Bihler

Meyenburg. Mal scheint die Sonne, mal regnet es – bei der Tour de Prignitz geht so was auch mal zusammen: Bei Putlitz wartete der ein oder andere Radler darauf, ob in dieser Konstellation mal ein Regenbogen entsteht. Das passierte aber nicht, und danach war es dann mit dem Regen zumindest für die Auftakt-Etappe der diesjährigen Prignitz-Rundfahrt auch vorbei, die letztlich weniger feucht denn fröhlich war.

Holunder gab’s in Krempendorf für die Radler

Holunder gab’s in Krempendorf für die Radler

Quelle: Atzenroth

Dabei hatte es am Morgen noch nicht danach ausgesehen. Gegen 6 Uhr ging in der ganzen Ostprignitz ein Gewitter nieder, und selbst kurz vor dem Start im Schlosspark von Meyenburg hingen dunkle Wolken über der Region. Die Stimmung hätten sie aber ohnehin nicht beeinträchtigen können, denn schon früh zeichnete sich ab, dass es ein gigantisches Teilnehmerfeld sein würde, das die 52,5 Kilometer gen Pritzwalk in Angriff nimmt.

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23. Mai: Am Montag ist in Meyenburg die 19. Ausgabe der Tour de Prignitz gestartet. 700 Fahrer machten sich auf den Weg nach Pritzwalk. Die Fahrer hatten Glück, zwar regnete es leicht, der ganz große Regen blieb aber aus. Wir zeigen die schönsten Bilder vom ersten Tag.

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Glatt 700 Radler waren es am Ende, die Meyenburg am Schloss vorbei Richtung Krempendorf verließen – so viele sind noch nie von Meyenburg aus losgefahren. Sie waren auch nicht „atemlos“, auch wenn das gleichnamige Lied von Helene Fischer an Start und Ziel und obendrein in der Mittagspause nicht zu überhören war. Es rollte gut im Feld, auch wenn durchaus ein paar kleinere Erhebungen zu überwinden waren. Unterwegs gab es viele Unentwegte, die trotz des anfänglichen Regens begeistert die Tour-Radler erwarteten, ob in Krempendorf, Frehne oder vor allem in Putlitz, wo auch das Burgfräulein die Tour begrüßte.

Plätzchen in Fahrradform hatte Tour-Polizist Peter Schröder dabei

Plätzchen in Fahrradform hatte Tour-Polizist Peter Schröder dabei

Quelle: Atzenroth

Im Feld waren dabei auch Sozialminister Günter Baaske, Staatssekretärin Katrin Lange, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und sein Landtagskollege Jan Redmann. An der Spitze des Meyenburger Feldes fuhr natürlich Bürgermeister Falko Krassowski. Auch Amtsdirektor Matthias Habermann ging an den Start.

Ganz vorneweg hatte die Tour-Polizei wieder alles im Griff. Selbst kleinere Verkehrsverstöße blieben nicht unbemerkt, wenn auch ausnahmsweise ungeahndet – so bei der Einfahrt nach Pritzwalk, als eine Fahrerin beim Verlassen des Netto-Marktes etwas spät zum Gurt griff. „Anschnallen – jetzt kommt die Tour de Prignitz“ rief Peter Schröder, Beifahrer im polizeilichen Führungsfahrzeug. Aber gemach: Sie musste nun ohnehin warten, bis das Feld an ihr vorbei war und danach gemütlich den letzten Kilometer hinunter nach Pritzwalk rollte.

Von Bernd Atzenroth

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