Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Auf den Spuren von Karl May

Wustrow Auf den Spuren von Karl May

In der Wustrower Fachwerk-Ziegelsteinkirche erlebten die Tourradler auf der ersten Etappe während ihres Kulturstopps am Montag einen interessanten Kurzvortrag von der Heimathistorikerin Kerstin Beck. Sie erinnerte daran, dass in dieser Region einst auch ein weltberühmter Schriftsteller unterwegs war: Karl May.

Voriger Artikel
1424 Radler: Rekord an der Elbe
Nächster Artikel
Premiere für den Landeskommandeur

Die Wustrower Kirche passierten am Montag 1425 Fahrradfahrer. Einige fanden den Weg ins Innere und lauschten einem interessanten Vortrag.

Quelle: Matthias Anke

Wustrow. Wer hätte das gedacht? Beim Kulturstopp in Wustrow erfuhren so einige Radler, die den Weg in die Fachwerk-Ziegelsteinkirche fanden, welcher weltberühmte Schriftsteller einst in dieser Region unterwegs war. In einem kurzweiligen Vortrag spannte Heimathistorikerin Kerstin Beck ihre Zuhörer zunächst aber auf die Folter, ehe sie den Namen der Person verriet, die 1898 mit der Lüneburger Bahn angereist kam und von der auch eine Postkarte als Gruß überliefert ist. Darauf steht geschrieben: „Hier, wo der Vater Jahn geboren, sitz im Hotel ich weltverloren, und denke, welch ein Glück es wär, wenn mich jetzt fräß ein wilder Bär.“

Autor dieser Zeilen war kein geringerer als Karl May.

Die Heimathistorikerin bei ihrem Kurzvortrag in der Wustrower Kirche

Die Heimathistorikerin bei ihrem Kurzvortrag in der Wustrower Kirche.

Quelle: Matthias Anke

Wustrow ist das der Elbe-Landmarke „Böser Ort“ am nächsten liegende Dorf, wo ein Heimatverein auch die Erinnerungen an eine alte Schule wach hält. Dessen Mitglieder beköstigten so viele Radler, wie sie nur konnten, bevor es schon kurz darauf zur Mittagspause weiterging in den Nachbarort und zugleich Geburtsort des „Vaters Jahn“, auf dessen Spuren May damals wandelte – das Dorf Lanz.

Kein Gottesdienst

Kein Gottesdienst: In der Kirche nahmen etliche Tour-Radler Platz.

Quelle: Matthias Anke

Von Matthias Anke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Tour de Prignitz
eb4ecca0-3954-11e7-9e9d-6eb3bfd7f061
Die 1. Etappe der Tour de Prignitz 2017

Es war ein Rekord-Auftakt zur Tour de Prignitz 2017. 1424 Radler machten sich am Montag auf den Weg von Wittenberge nach Perleberg. Die rund 50 Kilometer lange Strecke führte teilweise über den Elbdeich. Zwischenstopps gab es in Wustrow und Lanz.

Die Tour-Geschichte in Bildern

Im Oktober 1997 startete die erste Tour de Prignitz in Perleberg. Sehen Sie in unserer Galerie historische Bilder der Anfänge, wie sich die Tour entwickelt hat und wer heutzutage alles an der Rundfahrt teilnimmt.

wkda_adv1_ermitteln_336x280