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So war der zweite Tag der Tour de Prignitz

Die zweite Etappe der Tour de Prignitz ist voller Hindernisse So war der zweite Tag der Tour de Prignitz

Die zweite Etappe der Tour de Prignitz hat gleich mit einem Paukenschlag begonnen. Am Dienstagmorgen haben sich in Wittstock fast 800 Radler versammelt. Und die haben auf dem Weg nach Kyritz nicht nur dem Wind getrotzt. Auch ein umgefallener Baum hat sie nicht aufgehalten. Wir zeigen die schönsten Bilder und Videos.

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Rund 800 Radler sind am Dienstag zur zweiten Tour-Etappe aufgebrochen.

Quelle: MAZ

Wittstock. Ein beeindruckendes Radlerfeld schickte am Dienstag Wittstock auf die zweite Etappe der Tour de Prignitz nach Kyritz. Dabei dauerte es bis ganz zum Schluss der Anmeldung, bis die nötige Zahl von 728 Radlern übertroffen wurde. Großer Jubel, als kurz vor 10 Uhr klar war: Wittstock hat es geschafft.

Am Dienstag ist in Wittstock die zweite Etappe der Tour de Prignitz gestartet. Rund 800 Radler waren am Start und boten so ein beeindruckendes Bild. Wir zeigen die schönsten Bilder vom Start in Wittstock. Alles zur Tour: www.MAZ-online.de/tour.

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Der Start in Wittstock

Die rund 800 Radler boten ein beeindruckendes Bild. Die Ausfahrt dauerte rund sieben Minuten. Autofahrer die gerade in der Nähe waren, mussten da ein wenig Geduld aufbringen, bis alle Radler auf der Strecke waren.

Unter den 792 Startern befanden sich gleich vier Bürgermeister: Jörg Gehrmann aus Wittstock, Holger Kippenhahn aus Heiligengrabe, das Neuruppiner Stadtoberhaupt Jens-Peter Golde sowie Jan-Pieter Rau aus Rheinsberg. Golde und Rau hatten 60 Neuruppiner und 40 Rheinsberger mitgebracht, um Wittstock zu unterstützen. Ergänzt wurde das Bürgermeister-Quartett von Werner Nüse, dem Ostprignitz-Ruppiner Beigeordneten. Auch Henry Lohmar, stellvertretender MAZ-Chefredakteur, radelte im Feld mit. Zahlreiche Zuschauer – darunter die Wittstocker Rosenkönigin Vivien Blohm – winkten vormittags den Tour-Teilnehmern bei der Ausfahrt in der Dossestadt zu.

Mit fast 800 Radlern sind am zweiten Tag doppelt soviele zur zweiten Etappe der Tour de Prignitz aufgebrochen wie noch zum Auftakt. Wir zeigen die schönsten Bilder von der Strecke. Alle Infos zur Tour gibt's hier: www.MAZ-online.de/tour

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Wind bläst den Radlern quasi ständig ins Gesicht

Die Sonne strahlte den Wittstockern, als sie die Stadt in Richtung Papenbruch verließen. Doch bereits da kam der Wind von vorne. Schon zur Pause kam das Feld später an als erwartet, weil den Radlern ausgerechnet auf ansteigendem Gelände hinter Wittstock eine steife Brise entgegenblies. Spätestens nach der steilen Autobahnbrücke über die A 24 war das Feld bereits weit auseinandergerissen, so dass bereits hinter Papenbruch ein erster längerer Stopp zum Sammeln erforderlich war. Der Gegenwind war auch während der gesamten weiteren Etappe ein stetiger Begleiter, und frei nach Murphys Gesetz wechselte er immer die Richtung, wenn die Radler es auch taten.

Am zweiten Tag haben die Radler der Tour de Prignitz auf ihrem Weg von Wittstock nach Kyritz einen Stopp in Herzsprung eingelegt. Dort haben sie nicht nur ihre Mittagspause verbracht sondern sind gebührend und ziemlich filmreif empfangen worden. Alles zur Tour: www.MAZ-online.de/tour

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Feuerwehr räumt umgeknickten Baum aus dem Weg

Mitten im Sturm gewannen dann die Herzsprunger mit ihrer schönen Pause die Herzen der Radler. Aber auch danach hatte das Feld mit unerwarteten Ereignissen zu kämpfen. Der Wind hatte zwischen Teetz und Wulkow einen Baum umgeweht. Zum Glück erfuhr der Tourtross dies rechtzeitig, musste aber noch mal stoppen. Inzwischen hatte die Wulkower Feuerwehr aber bereits das Hindernis aus dem Weg geräumt.

Finale der zweiten Tour-de-Prignitz-Etappe: Trotz einer halben Stunde Verspätung sind die Radler gebührend und begeistert in Kyritz empfangen worden. Die Zuschauer standen Spalier und empfingen die Radler mit Applaus, später gab es noch eine Tanzeinlage auf dem Marktplatz. Alle Infos zur Tour gibt's hier: www.MAZ-online.de/tour.

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Vom Wind eingebremst, kamen die Radler schon spät zum Kulturstopp nach Tornow und schließlich 30 Minuten zu spät zum Ziel. Der Begeisterung tat das keinen Abbruch, ob in Grabow, Königsberg oder Bantikow, wo den windgebeutelten Radlern immer herzlich Mut zugesprochen wurde.

Das Spiel und der aktuelle Punktestand

Die Siegergemeinde gewinnt 5000 Euro, die für ein soziales Projekt gespendet werden. 1000 Euro gibt es für den Ort, der die überraschendste Mittagspause gestaltet. Gewertet werden von der Jury:

  • Die Teilnehmerzahl pro Gemeinde (im Verhältnis zur Einwohnerzahl)
  • Der schönste Empfang am Zielort
  • Die Punkte der Etappenspiele

Die komplette Statistik

Wittstocker Radlerfeld

  • 792 Radler 1000 Punkte.
  • 728 Radler wären nötig gewesen für die Höchstpunktzahl 1000.

AOK-Wasserschlacht

  • Wittstock 25 Punkte
  • Spieler Wittstock: Daphne Leetz, Max Besancon.
  • Kyritz 75 Punkte
  • Spieler Kyritz: Laura Grothe-Kraft, Sean Bleick.

VR-Bank-Riesenboccia

  • Kyritz 25 Punkte
  • Für Kyritz spielte diesmal: Sean Bleick.
  • Wittstock 75 Punkte
  • Für Wittstock spielte: Jörg Gehrmann.
  • Durchgang 1:
  • Wittstock 10 — Kyritz 1
  • Durchgang 2:
  • Wittstock 1 — Kyritz 0
  • Gesamt:
  • Wittstock 11 — Kyritz 1
  • Damit Sieg für Wittstock.

Tour-Städtespiel

  • Kyritz 25 Punkte
  • Starter: Chris Scheurell, Lennert Moser, Titus Görn, Max Sokoll.
  • Wittstock 75 Punkte
  • Starter: Christoph Plückhahn, Eric Ulrich, Annelie Rinker, Pascal Hergaß.

Kyritzer Empfang

Spalier

  • 270 Personen 200 Punkte
  • 188 Personen wären nötig gewesen für Höchstpunktzahl 200.

Kyritzer Polonaise

  • 202 Teilnehmer 250 Punkte
  • 188 Personen wären nötig gewesen für Höchstpunktzahl 250.

Tour-Statistik

  • Radler gesamt: 1180
  • Rekord 2015: Wittstock 792
  • Spalierteilnehmer gesamt: 860
  • Rekord 2015: Wittstock 590
  • PolonaiseTeilnehmer gesamt: 492
  • Rekord 2015: Wittstock 290

Gefahrene Strecke

  • 2. Etappe: 51,3 Kilometer
  • insgesamt: 104,0 Kilometer

So geht's am Mittwoch weiter

Am Mittwoch geht es dann auf die dritte Etappe. Diese führt ab 10 Uhr von Kyritz nach Bad Wilsnack mit Zwischenstopps in Breddin und Quitzöbel.

So liefen die bisherigen Etappen

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Die Tour-Geschichte in Bildern

Im Oktober 1997 startete die erste Tour de Prignitz in Perleberg. Sehen Sie in unserer Galerie historische Bilder der Anfänge, wie sich die Tour entwickelt hat und wer heutzutage alles an der Rundfahrt teilnimmt.

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