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Ein Minister mit besonderem Pass

Günter Baaske wird beim Kulturstopp in Alt Daber eine besondere Ehre zuteil Ein Minister mit besonderem Pass

Unter den 388 Radlern, die am Montag zur ersten Etappe der Tour de Prignitz gestartet sind, war auch Bildungsminister Günter Baaske. Beim Kulturstopp in Alt Daber ist ihm dann auch eine ganz besondere Ehre zuteil geworden. Der Minister war nicht der einzige Prominente bei dem Zwischenstopp. Auch eine Adlige begrüßte die Radfahrer.

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Zollobersekretär Lemke (Mitte) stellt für Günter „Hugo“ Baaske den preußischen Reisepass aus

Quelle: MAZ

Alt Daber. Ein wenig Recherche steckte schon drin: „Unser Geheimdienst kennt sich aus, und die Hilfe von der NSA hatten wir auch“, scherzte Zollobersekretär Lemke in Person des Historikers Wolfgang Dost in der Wittstocker Schmugglerheide unterm Burgturm in Alt Daber: „Und deswegen haben wir herausgefunden, dass Bildungsminister Günter Baaske (SPD) gerne auch mal Hugo genannt wird.“ Neben dieser standen noch viele weitere Eigenschaften in dem Dokument, das der Zollbeamte dem radelnden Minister überreichte: Der genießt mit seinem neuen preußischen Reisepass ebenso wie der Meyenburger Bürgermeister Falko Krassowski nun Reisefreiheit in der Prignitzer Region.

Am Montag, 1. Juni, ist in Meyenburg die Tour de Prignitz gestartet. An die 400 Radler sind bei der ersten Etappe mit dem Ziel Wittstock dabei gewesen. Vor der Zielankunft sind die Radler noch zu einer Pause in Wulfenstein empfangen worden. Wir zeigen die schönsten Bilder vom ersten Tag.

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Die brauchten die beiden auch, gehören sie doch zum Fahrerfeld bei der ersten Etappe der Tour de Prignitz von Meyenburg nach Wittstock. Beim Kulturstopp in Alt Daber gab es vieles zu sehen: Die Radler konnten je nach Wahl eine Führung durch den Daberturm zur Geschichte der Burg unternehmen, die einmal Zollstation war, eine Forstausstellung besuchen oder eine Führung durch den Kräutergarten erleben.

So war der erste Tag der Tour

Schließlich wurden die Gäste auch noch getestet, inwiefern sie sich mit den Sitten und Gebräuchen am ehemaligen Grenzstandort zu Mecklenburg auskennen, an dem immer wieder Schmuggler aufgegriffen wurden. Wer wusste, ob eine Reihe rätselhafter Zeichen nun auf zwei Verliebte, den Wetterbericht oder auf Schmugglerzinken hindeuteten, konnte ein Buch gewinnen. Zudem war blaublütige Prominenz vor Ort: Rosenprinzessin Tanja gab sich die Ehre und begrüßte die Radler, bevor diese nach Wittstock weiterzogen.

Von Claudia Bihler

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Wulfersdorf begrüßt die Meyenburger Radfahrer

So will man begrüßt werden: Die Wulfersdorfer hatten am Montag die Ehre, der erste Stopp der Tour de Prignitz zu sein. Auf dem Weg von Meyenburg nach Wittstock haben die 388 Radler hier ihre Pause eingelegt und sind gebührend empfangen worden.

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