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Die Etappe der Sieger

Über Stock und Stein nach Meyenburg Die Etappe der Sieger

Trau keinem Wetterfrosch - außer denen vom RBB natürlich. Aber immerhin: Das befürchtete Tour-Gewitter blieb am Sonnabend aus, die ganz große Hitzewelle auch. Das Gewitterchen, das morgens um Acht über die Prignitz zog, hatte sich dafür schnell in Wohlgefallen aufgelöst. Und so ging es in Putlitz auf eine schöne und ruhige Etappe.

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Empfang der Putlitzer Radler bei der letzten Etappe der Tour de Prignitz in Meyenburg.

Quelle: Beate Vogel

Putlitz‒ . Selbst wenn die Putlitzer diese Rundfahrt nicht mehr gewinnen konnten, war es die Etappe der Sieger. Denn am Schluss stand nicht nur der Sieg von Gastgeber Meyenburg, sondern auch der des Pausenortes Preddöhl ‒ ganz zu schweigen davon, dass der Kulturstopp in Schmolde ebenso preiswürdig gewesen wäre. Die Leistung des Tages legte der Pritzwalker Martin Weimüller hin, der die Etappe im Laufschritt absolvierte und dem Feld sogar davonlief. Sieger sind aber auch die vielen Radler, die Jahr für Jahr bei dieser Rundfahrt mitmachen und auf dem Schlussstück nochmal all die Menschen, die geduldig in ihren Orten warteten, um das Feld zu begrüßen, so am Sonnabend in Mertensdorf, Triglitz, Steffenshagen, Kammermark, Grabow, Buckow, Brügge und Halenbeck. In Penzlin und Bergsoll begann schon das ganz lange Empfangsspalier der Meyenburger mit Transparenten, Girlanden jubelnden Menschen und geschmückten landwirtschaftlichen Fahrzeugen.

Selbst mit der nicht immer guten Qualität der Wege haderte niemand. Es ist nunmal bekannt, dass viele Prignitzer Ortsdurchfahrten nach wie vor feldsteingepflastert sind. Das einzige nicht asphaltierte Streckenstück dieser Tour zwischen Steffenshagen und Kammermark ließ sich gut fahren, fast besser als die folgende Ortsdurchfahrt. Auf der zweiten Etappenhälfte wiesen die Brügger, Rohlsdorfer und Halenbecker mit Transparenten auf den schlechten Zustand ihrer Straßen, insbesondere der L154 und L155, hn - für Radler war das jedoch ausreichend. Ein paar Hügel waren zu erklimmen. Bei Warnsdorf erreichten die Radler den höchsten Punkt dieser Tour. Von da an rollte es sich mehr oder weniger Meyenburg entgegen - bis in Bergsoll an der Bahn bereits ein Empfangskomitee um Bürgermeister Falko Krassowski auf sein Putlitzer Amtskollegen Bernd Dannemann wartete...

Von Bernd Atzenroth

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