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Erster Hügel der Tour de Prignitz ist gemeistert

Meyenburger Tour-Giganten fahren nach Wittstock Erster Hügel der Tour de Prignitz ist gemeistert

Die erste Etappe bei der Tour de Prignitz ist geschafft. Von Meyerburg aus ging es mehr als 50 Kilometer nach Wittstock. Mittlerweile sind die Meyenburger richtige Tour-Giganten. Doch wahre Gastgeber werfen das Konkurrenzdenken auch mal über den Haufen. In Wittstock jedenfalls waren die Meyenburger willkommen.

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Das erste Etappenziel der Tour de Prignitz ist erreicht.

Quelle: MAZ

Meyenburg. Es muss schon etwas bedeuten, wenn Kinder bei der Einfahrt nach Wittstock ehrfurchtsvoll raunen: „Die Meyenburger kommen.“ Gefürchtet sind sie offenbar als wahre Tour-Giganten, doch trotzdem sehr willkommen – mit einem kindertagsgemäßen Empfang lange vor der eigentlichen Zieleinfahrt.

Am Montag, 1. Juni, ist in Meyenburg die Tour de Prignitz gestartet. An die 400 Radler sind bei der ersten Etappe mit dem Ziel Wittstock dabei gewesen. Vor der Zielankunft sind die Radler noch zu einer Pause in Wulfenstein empfangen worden. Wir zeigen die schönsten Bilder vom ersten Tag.

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Pünktlich um 10 Uhr haben Montagfrüh 338 Radler Meyenburg verlassen. Viele Kinder unterstützten am Kindertag das Radlerfeld – ob beim Winken im Spalier oder auf dem Rad: Die Grundschule Meyenburg fuhr klassenweise die erste Etappe mit. Ziel aller Meyenburger und Dauerradler: Wittstock. Über 52,7 Kilometer führte die Etappe. Und ihr Profil hatte es in sich. Denn gleich in der ersten Hälfte stand der lange Anstieg erst nach Freyenstein und dann weiter in Richtung Niemerlang an. Doch die Radler nahmen es erstaunlich gelassen und fuhren danach die ganze Etappe recht locker durch das schöne Umland von Wittstock.

Aufwärmen vor dem Start

Vor dem Start war indessen Aufwärmen angesagt, nicht nur, weil es etwas zu kühl war. Zum ersten Mal brachte Fitnesstrainerin Steffi Diete von der AOK die Tourteilnehmer von der Bühne aus zum Zappeln – mit richtig viel Schwung. Vielleicht war das auch ein Grund, warum es später unterwegs so gut laufen sollte. Neu war auch die Moderatorin Franziska Maushake, die gleich ein paar angenehme Aufgaben hatte. Unter anderem gratulierte sie Tourpolizistin Kerstin Weise zum Geburtstag.

Am Montag, 1. Juni, ist in Meyenburg die Tour de Prignitz gestartet. An die 400 Radler sind bei der ersten Etappe mit dem Ziel Wittstock dabei gewesen. Vor der Zielankunft sind die Radler noch zu einer Pause in Wulfersdorf empfangen worden. Wir zeigen die schönsten Bilder vom ersten Tag.

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Unter den wartenden Startern wurde der Putlitzer Bürgermeister Bernd Dannemann gesichtet. „Ich bin nicht als Spion da“, versicherte er. Vielmehr fungierte er wie jedes Jahr als Fahrer für drei Dauerradlerinnen aus Hamburg.

Etappe macht Lust auf mehr

Während vormittags der Himmel noch bedeckt war, kam später sogar die Sonne ein wenig heraus. Bevor die Radler am Nachmittag in Wittstock ankamen, erlebten sie tolle Stopps in Wulfersdorf und Alt Daber. Viele Bewohner hatten überall entlang der Strecke ihre Gärten mit Fahnen und Wimpeln verziert. Besonders beeindruckend: Die Kuhglocken, mit denen das Radlerfeld in Dranse begrüßt wurde. Die Gegend um Berlinchen und Dranse war für die Pedaleure eine wirkliche Entdeckung. Hier muss es schön sein, einmal Urlaub zu machen, so wie es einige Radler auch in dieser Woche tun.

Herzlicher Empfang für die Radler der Tour de Prignitz.

Quelle: MAZ

Knapp am ehemaligen „Bombodrom“ vorbei ging es bei Schweinrich schon auf die Zielgerade Richtung Wittstock, das nach kurzem Aufenthalt bei Babitz pünktlich erreicht wurde. Dabei gaben die Wittstocker wie schon auf der ganzen Etappe durch ihr Stadtgebiet eine tolle Visitenkarte ab. Fazit: Eine Etappe, die Lust auf mehr machte.

Von Beate Vogel und Bernd Atzenroth

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