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Fans feierten Johannes Oerding

Wittenberge Fans feierten Johannes Oerding

Mit einem zu Recht umjubelten Konzert ging am Sonnabend die 20. Tour de Prignitz in Wittenberge zu Ende. Stargast Johannes Oerding überzeugte mit wandlungsfähiger Stimme, großem Repertoire und Ansagen, die das Publikum verstand. Auch die Vorband Bell, Book and Candle überzeugte die mehr als 2 000 Zuschauer auf dem Gelände der Alten Ölmühle.

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Mitten im Publikum: Johannes Oerding steigt von der Elblandbühne herab zu seinen Fans.

Quelle: Andreas König

Wittenberge. Der Mann sprüht förmlich vor Energie. Wenn in einem Publikum sowohl Jugendliche als auch in Würde ergraute Damen und Herren mitsingen, -klatschen, springen und natürlich ihre Smartphones in die Höhe halten, kann man wohl mit Fug und Recht vom Konzert eines Stars sprechen. Das Konzert von Johannes Oerding, dem Sänger mit dem schwarzen Hut und ebenso gefärbter Jacke bildete am Sonnabend den umjubelten Schlusspunkt der Jubiläums-Tour de Prignitz in Wittenberge.

Sänger taucht ins Publikum ein

Oerding spielte nicht nur mit dem und für das Publikum, er tauchte im wahrsten Sinne des Wortes ein in die Massen. Unter den wachsamen Blicken der Sicherheitsleute ging der Wahl-Hamburger mehrfach an den Rand der mehr als 2000 Besucher zählenden Zuschauerschar, klatschte die Massen ab, sang, jubelte, scherzte, kurz: war ein Star zum Anfassen.

Musikalische Qualitäten gehen über die der „Pop-Poeten“ hinaus

Seine musikalischen Qualitäten gehen weit über das hinaus, was derzeit unter dem Sammelbegriff „Pop-Poeten“ mit deutschen Texten zu hören ist. Tiefschürfenden Liedern stellte Johannes Oerding zeitkritische, ironisch betextete Songs zur Seite, wie „Love me Tinder“ über digitales Dating oder „Zieh Dich aus“, bei dem der 35-Jährige zur Hochform aufläuft und eine vor Funk nur so vibrierende Price-Hommage auf die Bühne bringt. Selbst ein parodistischer Ausflug in Schlager-Genre macht ihn nicht atemlos.

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Mit Bell, Book & Candle und Stargast Johannes Oerding findet die Jubiläumsausgabe der Tour de Prignitz in Wittenberge einen würdigen Abschluss. mehr als 200 Zuschauer umjubeln die Künstler auf der Elblandbühne.

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Bell, Book and Candle überzeugten mit deutschen Texten

Als Vorgruppe überzeugten „Bell, Book & Candle“ mit deutschen Texten. Sie kamen natürlich nicht umhin, ihren bislang kommerziell erfolgreichsten Song „Rescue me“ zu singen. Die Berliner um Sängerin Jana Groß wurden ebenfalls mit viel Beifall bedacht, auch für den nachdenklichen Song „Woran wir glauben.“

Johanne Oerding spielte drei Zugaben

Doch den Platz vor der Elblandbühne beherrschte vor allem einer: Johannes Oerding. Von drei Zugaben, die das Publikum forderte, spielte er die letzte ganz allein. Die Fans feierten ihren Star. Wem die Jubiläums-Tour de Prignitz bis dahin nicht in Erinnerung geblieben sein sollte, der wird spätestens nach diesem Konzert noch sehr lange an einen tollen Konzertabend denken.

Von Andreas König

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