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Fast wie bei der Tour de France

Sadenbeck Fast wie bei der Tour de France

Ganz Sadenbeck hatte sich für das Fahrerfeld herausgeputzt und bereitete den Radlern einen tollen Empfang, der bereits hunderte Meter vor dem Ziel begann und an das große Vorbild aller Rundfahrten erinnerte.

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Liebevoller Empfang in Sadenbeck.

Quelle: Bernd Atzenroth

Sadenbeck. Ganz Sadenbeck war auf den Beinen, als die Tour am Donnerstag in dem Ort zur Mittagspause kam. Und egal ob Sportverein, Feuerwehr, Kita Sonnenblume oder Seniorenresidenz – alle waren irgendwie bei diesem Stopp dabei. Schon lange vor Sadenbeck warf diese Pause ihre Schatten voraus. Denn fast wie bei der großen Tour de France hatten die Bewohner des Orts mit Kreide ihre Hinweise auf die Fahrbahn geschrieben. „500 Meter“ stand da, dann 450 und so weiter, zwischendurch dann ein Hinweis in Richtung Suppe.

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Tour de Prignitz 2017, Etappe 4 von Pritzwalk nach Heiligengrabe

Quelle: Matthias Anke

Schon am Orteingang sorgte die Feuerwehr für eine kleine Erfrischung, und an der Kreuzung in der Ortsmitte wartete dann die Kita. Das war aber nur der Auftakt für ein sehr warmherziges Empfangsspalier, das die Antenne-Moderatorin Franziska Maushake auf einem Fahrrad aus Stroh mal locker überragte. Junge und alte Sadenbecker begrüßten derweil begeistert die Radler, die schließlich noch durch ein kleines Spalier landwirtschaftlicher Nutzfahrzeuge fahren mussten, bevor sie ihre Räder dann auf dem Sportplatz loswurden.

Hier war Einiges aufgebaut

Hier war Einiges aufgebaut.

Quelle: Bernd Atzenroth

Wenn 889 Radler beköstigt werden müssen, dann kann man sich gut vorstellen: Das dauert lange. Aber wie gewohnt erledigte der Tour-Caterer Lucullus seinen Job, während sich die Sadenbecker weiterhin von ihrer besten Seite zeigten: mit Tanzdarbietungen zu Latino-Rhythmen. Die Radler wiederum konnten ihr Essen auf Strohballen einnehmen, bevor schließlich wieder zur Abfahrt geblasen wurde. Aber selbst bei der Ausfahrt war es noch nicht vorbei mit dem herzlichen Gruß ans Radlerfeld: Und angesichts der sommerlichen Temperaturen war die Wasserdusche der Feuerwehr am Ortsausgang für die meisten Radler eine angenehme Erfrischung. Den Stopp werden sie in guter Erinnerung behalten.

Der Radabstellplatz in der Pause

Der Radabstellplatz in der Pause.

Quelle: Bernd Atzenroth

Von Bernd Atzenroth

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