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Geschichtliches im Kloster Stift

Stepenitz Geschichtliches im Kloster Stift

Die Stepenitzer empfingen die 640 Radler aus Putlitz zum Mittagessen mit ihrem schönsten Ort: dem Kloster Stift Marienfließ. Gegessen wurde vor dem romantischen Klosterhotel, die Stiftskirche beeindruckte die Gäste mit ihrer neogotischen Ausstattung. Ortsvorsteher Martin Kruse wünscht sich, dass die Besucher wiederkommen.

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Mittagessen vor dem Klosterhotel Marienfließ.

Stepenitz. Getreu dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“ empfingen die Stepenitzer Mittwochmittag 640 Radler aus Putlitz auf dem Gelände des Stiftes Marienfließ. Vor dem Klosterhotel hatten Ortsvorsteher Martin Kruse, Gemeindebürgermeister Ralf Knacke und viele Helfer am Abend zuvor Bänke aufgestellt, damit die Tour-Teilnehmer gemütlich essen konnten.

Ein großes Programm hatten die Stepenitzer nicht geplant, erklärte der Ortsbürgermeister: Vielmehr ließen sie den wunderbar beschaulichen Ort an sich auf die Gäste wirken, der neben dem Kloster auch das Heimatmuseum und ein Biermuseum zu bieten hat. „Ihr befindet euch auf dem Gelände des ältesten Zisterzienserinnenklosters in Brandenburg“, erklärte Kruse. Gegründet worden war es im Jahre 1231 von Johann Gans zu Putlitz, teils als Bastion zum benachbarten Mecklenburg, teils als Heimat für eine Blutreliquie, die Otto IV. von einer Reise nach Palästina mitgebracht haben soll. „Und sie soll Jesu Blut enthalten haben“, erzählte der Stepenitzer. Nach Ottos Tod habe Johann Gans sie den Nonnen übergeben.

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Quelle: Beate Vogel

Die ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammende und mehrfach umgebaute Stiftskirche sorgte für das kulturgeschichtliche Element der Mittagspause. Viele Radler bestaunten das wunderbar ausgemalte, neogotische Kircheninnere, das in dieser Form aus der Zeit um 1900 stammt.

Dass vor den bunt geschmückten Häusern an der Strecke und auf dem Stiftsgelände nur wenige Stepenitzer winkten, bezeichnete Kruse als gutes Zeichen: „Wir sind ein junges Dorf, die meisten Leute sind bei der Arbeit und die Kinder in der Schule.“ Ein eigens gedruckter Flyer soll die Tourradler aber animieren, dem Ort wieder einmal einen Besuch abzustatten. „Wir wollen, dass ihr wiederkommt.“

Von Beate Vogel

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