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Gute Nachricht für die Wunderblutkirche

Bad Wilsnack Gute Nachricht für die Wunderblutkirche

Bei ihrem Kulturstopp in Bad Wilsnack erfuhren die Radler der Tour-de-Prignitz am Sonnabend, dass die Sanierung der Wunderblutkirche einen riesigen Schritt vorankommt: Es wurde endlich eine Ziegelei gefunden, die das historische Dach originalgetreu nachbilden kann. 85 000 Dachsteine sind nun in Auftrag gegeben.

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Bürgermeister Hans-Dieter Spielmann und historische Figuren begrüßten die Tour-Radler bei ihrem Kulturstopp in Bad Wilsnack.

Quelle: Matthias Anke

Bad Wilsnack. Vor wenigen Tagen noch war unklar, welche Ziegelei in der Lage sein könnte, die teils über 300 Jahre alten Dachsteine der weltberühmten Wunderblutkirche von Bad Wilsnack in ihrer historischen Zusammensetzung und auch noch in der korrekten Farbgebung herzustellen, und zwar im letzten Arbeitsgang von Hand. Jetzt wurde eine gefunden, um mit diesem wichtigen Schritt der 2,4 Millionen Euro teuren Komplettsanierung des Gotteshauses loslegen zu können. Es ist der bundesweit bekannte Hersteller Braas, der auch ein Lager in Karstädt unterhält.

Es wurden 85 000 Dachsteine zur Nachbildung in Auftrag gegeben

Diese Nachricht erfuhren die Radler bei ihrem Empfang im Kulturstopp-Ort Bad Wilsnack am Sonnabend exklusiv von Pfarrerin Anna Trapp. „85 000 Dachsteine sind jetzt in Auftrag gegeben“, sagte sie.

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6. Etappe der 20. Tour de Prignitz, die Schlussetappe von Kyritz nach Wittenberge. In Bad Wilsnack erfolgte der Kulturstopp.

Quelle: Matthias Anke

Die junge Frau nahm die Gäste anschließend mit in ihre Kirche, um dort von deren Wunderblut-Sage zu erzählen: „Wilsnack war im Mittelalter die fünftwichtigste Wallfahrtskirche nach Jerusalem, Rom, Santiago de Compostela und Aachen.“

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6. Etappe der 20. Tour de Prignitz, die Schlussetappe von Kyritz nach Wittenberge. Beim Kulturstopp in Bad Wilsnack wurde der weltberühmten Wunderblutkirche ein kurzer Besuch abgestattet. Pfarrerin Anna Trapp erzählte von der Kanzel aus von der Wunderblut-Sage.

Quelle: Matthias Anke

Zuvor hatte Bürgermeister Hans-Dieter Spielmann die Tour-Radler auf die jüngste Auszeichnung seitens des ADFC, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, aufmerksam gemacht: „Wir sind jetzt Brandenburgs fahrradfreundlichste Stadt!“ Nach dem bundesweiten sogenannten Fahrradklimatest belegt Wilsnack insgesamt sogar Platz 5 von 364 Städten. Da staunten die Tour-Radler nicht schlecht, von denen sich viele gerade ein Stück vom Blechkuchen schmecken ließen, der ihnen bei der Einfahrt gereicht worden war.

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6. Etappe der 20. Tour de Prignitz, die Schlussetappe von Kyritz nach Wittenberge. In Bad Wilsnack gab es auch Blechkuchen für die Radler.

Quelle: Matthias Anke
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Es war ein bewegender Schlussakkord für die 20. Tour de Prignitz. Verfolgen Sie die tolle letzte Etappe chronologisch nach – abgesehen von den Siegerbildern, die natürlich am Anfang stehen.

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Von Matthias Anke

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