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Pritzwalk punktet mit coolem Tanz

Tour de Prignitz Pritzwalk punktet mit coolem Tanz

Erste Etappenparty der Tour der Prignitz war ein harter Kampf für die Gastgeberstadt. Meyenburg spielte dabei seine Erfahrung aus und liegt nach dem ersten Tour-Tag vorne.

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Einfahrt der Tour-Gladiatoren. auf den Pritzwalker Markt.

Pritzwalk. Sie kennen und sie schätzen sich: Das Gipfeltreffen der Stadtoberen von Meyenburg und Pritzwalk auf dem Marktplatz der Dömnitzstadt verlief ruhig aber herzlich. Während der Pritz­walker Vizebürgermeister Ronald Thiel im smaragdgrünen Wams, mit Barett und Kniehosen gewandet, dem Meyenburger Stadtoberhaupt, Falko Krassowski alles Gute wünschte und ein Präsent übergab, revanchierte sich dieser mit einem neuen Bildband seiner Heimatstadt.

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23. Mai: Am Montag ist in Meyenburg die 19. Ausgabe der Tour de Prignitz gestartet. 700 Fahrer machten sich auf den Weg nach Pritzwalk. Die Fahrer hatten Glück, zwar regnete es leicht, der ganz große Regen blieb aber aus. Wir zeigen die schönsten Bilder vom ersten Tag.

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Dann schlug die Stunde von Lilly, Anne, Rania, Vivien und Eric. Die Kinder aus dem Hort Kunterbunt waren zwar ebenfalls wie mittelalterliche Ackerbürger gekleidet, aber die Tanzeinlage, die sie anschließend zum Besten gaben, war ultramodern oder „cool“, wie Antenne-Brandenburg-Moderatorin Franziska-Maushake mehrfach bewundern feststellte. In der Tat hätte die Choreographie nach einer Ethno-Dance-Nummer jedem Bollywood-Film zur Ehre gereicht. Die Kinder tanzten ihre „Moves“ geradezu träumerisch sicher und ernteten dafür viel Applaus, ob von Pritzwalkern, Meyenburgern oder Dauerradlern.

Gelungener Start der Tour

die Mittagspause

der Kulturstopp

So war die erste Etappe

Bei den anschließenden Spielen zeigte sich jedoch die alte Rivalität zwischen den Städten. Während beim Boccia Ronald Thiel seinem Rivalen mit einem Glückswurf (zehn Punkte) den Schneid abkaufen konnte. beharkten sich die Mannschaften bei der Wasserschlacht ganz ordentlich. Die Meyenburger ließen es auf dem holprigen Parcours etwas ruhiger angehen, hatten zum Schluss aber mehr Wasser in der Schubkarre, mit dessen Hilfe sie die Glasröhre als Erste füllen konnten. Beim Städtespiel zeigte sich die ganze Routine der Meyenburger. Freilich war es nach einem Regenschauer nicht ganz einfach, im Bobbycar über das Kopfsteinpflaster des Marktes zu schlittern. Allerdings hatte die ohne große Erfahrung antretende Pritzwalker Mannschaft keine ernsthafte Chance. Rasch geriet sie ins Hintertreffen, so dass auch dieses Spiel an Meyenburg ging. Immerhin überbot Pritzwalk bei der Schlusspolonaise die Juryvorgaben. 206 Tänzer hätten es sein müssen, 208 defilierten über die Bühne. Der Pritzwalker Wappenwolf alias Stephan Gellert winkte tapfer bis zum Schluss.

Von Andreas König

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