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Tour de Prignitz Quitzöbel begrüßt Radler auf Platt
Lokales Prignitz Tour de Prignitz Quitzöbel begrüßt Radler auf Platt
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20:18 25.05.2016
Siegfried Appel überreichte das Prignitzer Heimatheft. Quelle: Liedtke
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Quitzöbel

Plattdeutsch ist in der Prignitz aus dem Alltagsgebrauch verschwunden. Im Dorf Quitzöbel aber gibt es noch eine kleine Schar von „Plattsnackern“, die diese alte Sprache hüten und praktizieren. So war es auch eine Vertreterin dieses Freundeskreises, die die Radler der diesjährigen Tour de Prignitz winkend begrüßte, als sie zum Kulturstopp im Dorfanger eintrafen.

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Mit einem blumengeschmückten Körbchen, aus dem sie selbst gestaltete Postkarten von Quitzöbel feilbot, empfing Ilona Blumenthal als „Emma“ in Kittelschürze das Radlerfeld – und „snackte“ einfach drauflos. „Ich kann zwar kein Plattdeutsch, habe aber trotzdem alles verstanden“, freute sich Anita Suter. Die Radlerin aus Königs Wusterhausen war völlig begeistert von ihrem ersten Tag auf einer Tour de Prignitz: „Das muss man mal erlebt haben, was sich die Menschen hier überall einfallen lassen.“

Emma war die Erste, die die Radler im Dorf begrüßte. Quelle: Susanne Liedtke

Dass Quitzöbel nicht nur ein hübsches Dorf am Elbdeich ist, sondern auch ein besonderes Fleckchen, davon wusste Ortsvorsteher Hartmut Zippel den Radlern zu berichten. Feuerwehr, Gaststätte, der Freundeskreis der „Plattsnacker“ und sogar eine Fischräucherei habe der Ort zu bieten. Davon konnten sich dann auch die Radler auf dem kurzen Stopp überzeugen, bei einem Kaffee und Schmalzstullen in der Gaststätte von Heidi Ramin oder beim frischen Fischbrötchen in der Fischräucherei Bächer. Eine besondere Erinnerung bekamen die ersten drei Radler, die im Dorf eingetroffen waren, von Plattsnacker Siegfried Appel überreicht: ein druckfrisches Exemplar der Prignitzer Heimathefte.

Von Susanne Liedtke

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