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Tour de Prignitz Rühstädt empfängt Radler zum Essen
Lokales Prignitz Tour de Prignitz Rühstädt empfängt Radler zum Essen
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07:51 26.05.2016
Mette Schlegel (10, l.) und Marten Baars (13) sind begeistert.
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Rühstädt

Den Blick ins Nest ließ sich kaum einer der 1149 Radler bei der Mittagspause im Storchendorf Rühstädt nehmen. Naturschutzbund (Nabu) und Naturwacht hatten hochauflösende Ferngläser bereitgestellt, mit denen ein sehr privater Blick auf das Brutgeschehen in den Nestern auf dem Gebäude des Besucherzentrums möglich war. Stören ließen sich Meister Adebar und seine Frau nicht davon.

Mittagessen unter den Storchennestern, die sich auf dem Gebäude auf der Naturwacht befinden. Quelle: Susanne Liedtke

„Wir warten jeden Augenblick darauf, dass die Jungen im Nest auf unserem Dach schlüpfen“, sagte Nadine Bauer, Leiterin des Nabu-Besucherzentrums. Sie führte interessierte Radler kostenlos durch die Ausstellung im Besucherzentrum, eine Einrichtung des Nabu Brandenburg. Auch von dort gab es per Kamera einen Panoramablick ins Nest. 31 Storchenpaare haben in diesem Jahr ihr Heim auf den Dächern von Rühstädt bezogen, deren Bewohner am 30. Juli feiern wollen – es ist seit zwanzig Jahren als europäisches Storchendorf ausgewiesen. Vor dem Besucherzentrum stärkten sich derweil an liebevoll mit Feldblumen geschmückten Tischen die Teilnehmer des bisher größten Radlerfeldes dieser Tour bei Gulasch und Milchreis für die nächsten Etappenkilometer auf dem Elbdeich. Ranger Jürgen Herper von der Naturwacht Brandenburg berichtete ihnen dabei von Alltag und Anekdoten aus dem Storchenleben. Im weißen Federkleid mit rotem Schnabel flatterte Nabu-Mitarbeiterin Renate Heider als „Störchin Adele“ durch das Pausengeschehen.

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25. Mai: Die Tour de Prignitz erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Am Mittwoch sind 1149 Radler auf die dritte Etappe von Wittenberge nach Bad Wilsnack gegangen. Auch ein prominenter Politiker schaute vorbei. Klicken Sie sich durch die schönsten Bilder vom dritten Tag der Tour.

Musikalisches Geleit bekamen die Radler bei ihrem Aufbruch vom Rühstädter Pfarrer Norbert Merten auf der Trompete. Viele Radler hatten während der Mittagspause sein Angebot genutzt, sich die Kirche des Ortes anzuschauen.

Von Susanne Liedtke

Nach einer wunderbaren Ausfahrt der Tour de Prignitz-Radler über den Elbedeich und einer Mittagspause in Rühstädt kamen die Pedaleure am Mittwoch durch das Plattsnacker-Dorf Quitzöbel. Dort wurden sie von „Emma“ in Kittelschürze begrüßt, die den Gästen eine erste Sprachlektion erteilte.

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