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Rühstädt empfängt Radler zum Essen

Tour de Prignitz macht Halt im Storchendorf Rühstädt empfängt Radler zum Essen

Ihr Mittagessen bekamen die 1149 Tourteilnehmer am Mittwoch im Storchendorf Rühstädt. Die Zeit der Entspannung nutzten die großen und kleinen Radler auch dazu, sich über die Störche im Dorf zu informieren. Naturwacht und Naturschutzbund hatten einiges vorbereitet. Sogar einen intimen Blick ins Familienleben von Adebar und seiner Frau.

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Mette Schlegel (10, l.) und Marten Baars (13) sind begeistert.

Rühstädt. Den Blick ins Nest ließ sich kaum einer der 1149 Radler bei der Mittagspause im Storchendorf Rühstädt nehmen. Naturschutzbund (Nabu) und Naturwacht hatten hochauflösende Ferngläser bereitgestellt, mit denen ein sehr privater Blick auf das Brutgeschehen in den Nestern auf dem Gebäude des Besucherzentrums möglich war. Stören ließen sich Meister Adebar und seine Frau nicht davon.

 Mittagessen unter den Storchennestern, die sich auf dem Gebäude  auf der Naturwacht befinden

Mittagessen unter den Storchennestern, die sich auf dem Gebäude auf der Naturwacht befinden.

Quelle: Susanne Liedtke

„Wir warten jeden Augenblick darauf, dass die Jungen im Nest auf unserem Dach schlüpfen“, sagte Nadine Bauer, Leiterin des Nabu-Besucherzentrums. Sie führte interessierte Radler kostenlos durch die Ausstellung im Besucherzentrum, eine Einrichtung des Nabu Brandenburg. Auch von dort gab es per Kamera einen Panoramablick ins Nest. 31 Storchenpaare haben in diesem Jahr ihr Heim auf den Dächern von Rühstädt bezogen, deren Bewohner am 30. Juli feiern wollen – es ist seit zwanzig Jahren als europäisches Storchendorf ausgewiesen. Vor dem Besucherzentrum stärkten sich derweil an liebevoll mit Feldblumen geschmückten Tischen die Teilnehmer des bisher größten Radlerfeldes dieser Tour bei Gulasch und Milchreis für die nächsten Etappenkilometer auf dem Elbdeich. Ranger Jürgen Herper von der Naturwacht Brandenburg berichtete ihnen dabei von Alltag und Anekdoten aus dem Storchenleben. Im weißen Federkleid mit rotem Schnabel flatterte Nabu-Mitarbeiterin Renate Heider als „Störchin Adele“ durch das Pausengeschehen.

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Musikalisches Geleit bekamen die Radler bei ihrem Aufbruch vom Rühstädter Pfarrer Norbert Merten auf der Trompete. Viele Radler hatten während der Mittagspause sein Angebot genutzt, sich die Kirche des Ortes anzuschauen.

Von Susanne Liedtke

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