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Tour de Prignitz Sammeltaxi für Rad und Radler
Lokales Prignitz Tour de Prignitz Sammeltaxi für Rad und Radler
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23:42 18.05.2017
Wie’s Brezelnbacken geht das Verladen der Räder für den Rücktransport. Quelle: Foto: Kathrin Gottwald
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Pritzwalk

Wie kommen Hunderte Radler nach einem langen Tour-de-Prignitz-Tag vom Ziel an den Startort? Die Unermüdlichen fahren einfach auf direktem Weg mit dem Rad zurück. Andere sind froh und dankbar, dass es bei der Tour de Prignitz den Fahrrad-Rücktransporter gibt. Wer sich morgens am MAZ-Stand einfindet und sich dafür das Bändchen kauft, kann am Ziel sein Rad einfach auf einen der Lastwagen von Debe Transporte Wittenberge hieven lassen, ganz entspannt die Etappenparty genießen und danach in einen der bereitstehenden Busse des Prignitzer Reisedienstes einsteigen. Beide Firmen stellen den Rücktransport von Radlern und Rädern sicher, die MAZ-Tour-Leiterin Ingrid Wuschke sorgt dafür, dass genug Laster und Busse bereitstehen, wenn die finale Polonaise verklungen ist.

Am Anfang ging es per Zug auf die Heimreise

So bequem hatten es die Tour-Fahrer anfangs nicht, erinnert sich Ingrid Wuschke. Bei den ersten Radrundfahrten wurden immer nur Etappenorte ausgewählt, die auch einen Bahnanschluss hatten. Die Radler konnten dann mit samt Rad im Zug zurück an ihren Startort fahren. Doch die Tour de Prignitz wuchs und wuchs – und war 1999 so groß, dass die Bahn sich außerstande sah, weiterhin so viele Radler samt Drahtesel zurückzubringen.

Deshalb gab es ab 2000 den Rücktransfer-Service, bei dem es anfangs nicht ohne Chaos ablief. So stellten im ersten Jahr etliche Radler ihre Räder aus Gewohnheit am Bahnhof ab, stiegen in den Zug – und die Bahn ließ die Räder einfach stehen. Inzwischen läuft der Rücktransfer relativ reibungslos – selbst wenn wie am Montag 220 Pedaleure ihn in Anspruch nehmen. „Läuft super“ bestätigten auch die Mitarbeiter von Debe bei der Radannahme. „Und die Leute sind froh und dankbar.“

Von Kathrin Gottwald

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