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Tour de Prignitz: Streckencheck mit Polizei

Damit die Radler sicher über sechs Etappen kommen Tour de Prignitz: Streckencheck mit Polizei

Das hat schon Tradition: Das Tour-de-Prignitz-Begleitteam der Prignitzer Polizei und Vertreter von MAZ und Antenne trafen sich zur Abfahrt der Rundfahrtstrecke. Dabei ging es darum, die Streckenführung und -beschaffenheit zu begutachten und Fragen der Sicherheit zu klären. Die Radrundfahrt rollt in diesem Jahr vom 23. bis 28. Mai.

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Ein eingespieltes Team: Kerstin Weise, Norbert Klemm, Dirk Telschow und Peter Schröder.
 

Quelle: Bernd Atzenroth

Meyenburg.  Alles wie immer bei einem Tour-Start in Meyenburg? Nein, am 23. Mai wird es anders sein. Denn erstmals werden die Radler bei der Tour de Prignitz den Schlosspark über das Rondell vor dem Schloss vorbei an der Kita Eichhörnchen über den Schlossparkplatz verlassen – so jedenfalls hat es die Amtsverwaltung vorgeschlagen, denn in der anderen, bisher bevorzugten Richtung gibt es mittlerweile zwei Poller, die zur Stolperfalle werden könnten. Mit der Erfahrungen von vielen Prignitz-Rundfahrten haben sich nun die Tour-Polizisten und die Streckenplaner von MAZ und Antenne diese Ausfahrt noch einmal angesehen, um zu begutachten, wie sich das in die Tat umsetzen lässt. Mit diesen und anderen Streckendetails beschäftigte sich die Gruppe am vergangenen Dienstag, als wieder die traditionelle Streckenabfahrt der Route für die nächste Tour de Prignitz anstand.

Den Tour-Radlern sollten diese Tore am Elbdeich bei Garsedow bei ihrer Fahrt  am 25 Mai offenstehen

Den Tour-Radlern sollten diese Tore am Elbdeich bei Garsedow bei ihrer Fahrt am 25. Mai offenstehen.

Quelle: Bernd Atzenroth

301,4 Kilometer ist die Rundfahrt 2016 lang, und für die komplette Runde benötigte die Gruppe im Polizeibus mehr als sieben Stunden – etwa so wie auch in den Vorjahren. Die gemeinsame Streckenabfahrt hat schon Tradition. Ausgangspunkt dafür war, dass Missverständnisse über die Streckenführung vermieden werden sollen. Denn es ist tatsächlich schon vorgekommen, dass sich die Radler einmal verfahren haben – und ist der Tross einmal falsch abgebogen, ist er nicht mehr zu stoppen. Seit Zwar wurde meistens das Beste draus gemacht, aber mit wachsender Teilnehmerzahl und steigender Bedeutung der Rundfahrt wurde es einfach notwendig, Planung und Absprachen weiter zu professionalisieren.

Es ist zudem für alle Beteiligten sonst schwierig sich die Zeit zu nehmen und die gesamte Route in einem Rutsch abzufahren. So tun Polizei, MAZ und Antenne dies nun gemeinsam an einem Termin, um sich nicht bei dem oder anderen Weg auf Google Maps verlassen zu müssen. Mittlerweile ist nicht nur die Besatzung des polizeilichen Führungsfahrzeugs dabei. Zu Kerstin Weise und Peter Schröder gesellen sich jetzt auch Norbert Klemm und Dirk Telschow. die das Feld per Fahrzeug am Ende des Trosses und per Motorrad begleiten. Erstmals auch dabei: Sandra Fritsch, die neue Studioleiterin von Antenne Brandenburg in Perleberg.

Ortsdurchfahrt in Neustadt – eine Ansicht, die in diesem Jahr auch die Radler zu sehen bekommen

Ortsdurchfahrt in Neustadt – eine Ansicht, die in diesem Jahr auch die Radler zu sehen bekommen.

Quelle: Atzenroth

 Natürlich geht es dabei auch um Sicherheit. Da gibt es eine Reihe von Dingen zu beachten. Bei jeder Kreuzung trifft das Polizeiquartett eine Vorabsprache darüber, wie ihre Überquerung abgesichert werden kann. Ein weiteres Thema sind die Ein- und Ausfahrten an den Etappen- und Pausenorten. Auch die Befahrbarkeit einer Strecke spielt eine Rolle. Manchmal sind die Wege sehr schmal, und nicht alle Stücke sind asphaltiert – da ist zu entscheiden, ob und wie sie mit einer so großen Menge an Radlern sicher befahren werden können und ob auch der Fahrzeugtross dort entlangkommt. Das gilt für die Fahrt auf dem Mitteldeich bis zum Wehr von Quitzöbel: Weil diese noch nie auf der Tour angeboten wurde, soll sie diesmal einer Route auf dem parallel verlaufenden Radweg entlang des Havel-Vorfluters vorgezogen werden.

 Apropos Deich: Gerade hier sind viele Wege durch Tore und Poller abgesichert, etwa am neuen, sehr komfortablen Weg auf und neben dem Elbdeich zwischen Garsedow und Hinzdorf. Hier ist zu klären, ob die Tore am jeweiligen Tour-Tag vorher geöffnet und die Poller heruntergelegt sind.

In Netzow erinnert der Gedenkstein an die Dreharbeiten für den preisgekrönten Film „Das weiße Band“

In Netzow erinnert der Gedenkstein an die Dreharbeiten für den preisgekrönten Film „Das weiße Band“. Die Radler passieren die Stelle am 26. Mai.

Quelle: Atzenroth

 Auf der fünften Etappe geht es nach vielen Jahren wieder einmal über den Kattenstieg in Richtung Königsberg. Der 2,3 Kilometer lange Weg wurde von den Streckentestern genauso für befahrbar befunden wie die etwas steinige Passage am Wittstocker Speedwaykurs, wenn die Radler auf dem Weg zur Schwedenplattform sind. Den letzten Waldweg der Tour 2016 gibt es auf der letzten Etappe nach der Mittagspause in Eichenfelde – auch dieses etwa zwei Kilometer lange Stück wurde für machbar empfunden. Und danach haben die Radler es auf einer zwar hügeligen, aber durchgehend asphaltierten Strecke bis zum Ziel in Meyenburg etwas einfacher - die Abschlussparty am 28.Mai kann kommen, auch für die Tour-Polizisten, die sich wieder sehr auf die Rundfahrt freuen.

Bei der Streckenabfahrt helfen Kerstin Weise und Peter Schröder  bei Wittenberge einem Lkw-Fahrer, der den richtigen Weg suchte

Bei der Streckenabfahrt helfen Kerstin Weise und Peter Schröder bei Wittenberge einem Lkw-Fahrer, der den richtigen Weg suchte.

Quelle: Atzenroth

Von Bernd Atzenroth

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