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Tour de Prignitz Tour de Prignitz vor neuem Teilnehmerrekord
Lokales Prignitz Tour de Prignitz Tour de Prignitz vor neuem Teilnehmerrekord
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00:23 28.05.2016
Die Radler der Tour de Prignitz wurden laut empfangen. Quelle: Bihler
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Prignitz

Was soll man dazu noch sagen? Seit 19 Jahren gibt es die Tour de Prignitz bereits, und sie rollt und rollt und rollt ... Nach fünf Etappen sind schon fast 4000 Radler mitgefahren – damit dürfte am Schlusstag der bisherige Teilnehmerrekord von 4202 Radlern pulverisiert werden.

Die Stimmung unterwegs ist weiter großartig, und jetzt spielt auch noch das Wetter mit. Im Städtespiel haben die beiden Ersten des Vorjahres, Meyenburg und Wittenberge, bereits gezeigt, dass sie wieder den Jackpot knacken wollen – zwischen diesen beiden fällt am letzten Tourtag auch die Entscheidung über den Toursieger 2016, nachdem der Geheimfavorit Heiligengrabe überraschend auf eigenem Platz bei den Spielen geschwächelt hat.

Weit mehr als 600 Radler fuhren am Freitag nach Heiligengrabe. Quelle: Bernd Atzenroth

Aber die Rückkehr nach zweijähriger Tourpause ist dennoch gelungen – die Heiligengraber hatten für ihren Empfang wieder eine pfiffige Idee, und eigentlich gehören sie einfach zur Tour de Prignitz dazu. Aber im Grunde genommen hat jede Stadt auf dieser Tour eine tolle Vorstellung geboten, und fast alle haben ihren eigenen Teilnehmerrekord auf ihrer Etappe gebrochen, Pritzwalk hat ihn lediglich knapp verfehlt.

So waren die Etappen der Tour de Prignitz

Etappe 1: Toller Auftakt mit 700 Radler. Start in Meyenburg, Ziel in Pritzwalk

Etappe 2: 760 Radler starten in Pritzwalk und fahren nach Wittenberge

Etappe 3: Mehr als 1100 Radler fahren von Wittenberge nach Bad Wilsnack

Etappe 4: 682 Radler sind von Bad Wilsnack nach Wusterhausen gefahren

- Etappe 5: Heiligengrabe mischt die Tour de Prignitz auf

Was uns genauso freut, sind die herzlichen und einfallsreichen Empfänge unterwegs, organisiert von Menschen, die für die Tour genauso brennen wie für ihren Heimatort, etwa der Düpower Ortsvorsteher Rainer Guhl oder Dorit Geu in Kampehl. Es gab tolle Mittagspausen mit vielen guten Ideen, am Freitag erst in Grabow, aber auch schon vorher in Düpow oder Glöwen. Und die Kulturstopps sind auch immer mehr solche, wie etwa die musikalischen Darbietungen in Kampehl und Seddin zeigen. All dies lässt die Vorfreude auf ein grandioses Tour-Finale am Samstag zuerst auf der Schlussetappe und dann am Ziel in Meyenburg wachsen.

Die Etappen in Bildern

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27. Mai: Bei bestem Radler-Wetter sind am Freitag 694 Fahrradfahrer auf die fünfte Etappe der Tour de Prignitz gegangen. Das fünfte Teilstück ist rund 52 Kilometer lang und führt von Wusterhausen nach Heiligengrabe. Wir zeigen die schönsten Bilder vom fünften Tag.
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26. Mai: 682 Radler haben sich am Donnerstag auf die vierte Etappe der Tour de Prignitz begeben. Sie führt von Bad Wilsnack nach Wusterhausen und gilt als eines der anspruchsvollsten Teilstücke. Wir zeigen die schönsten Bilder vom zweiten Tag.
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25. Mai: Die Tour de Prignitz erfreut sich weiter großer Beliebtheit. Am Mittwoch sind 1149 Radler auf die dritte Etappe von Wittenberge nach Bad Wilsnack gegangen. Auch ein prominenter Politiker schaute vorbei. Klicken Sie sich durch die schönsten Bilder vom dritten Tag der Tour.
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24. Mai: Zweiter Tag der Tour de Prignitz: Und wieder sind mehr als 700 Radler mitgefahren. Auf den rund 47 Kilometer langen Weg von Pritzwalk nach Wittenberge machten sich rund 760 Fahrer. Wir zeigen die schönsten Bilder vom zweiten Tag.
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23. Mai: Am Montag ist in Meyenburg die 19. Ausgabe der Tour de Prignitz gestartet. 700 Fahrer machten sich auf den Weg nach Pritzwalk. Die Fahrer hatten Glück, zwar regnete es leicht, der ganz große Regen blieb aber aus. Wir zeigen die schönsten Bilder vom ersten Tag.

Von Bernd Atzenroth

Einen eindrucksvollen Empfang bereiteten die Heiligengraber am Freitagnachmittag den Radlern der Tour de Prignitz aus Wusterhausen. Bei den Städte-Spielen hatten die Wusterhausener die Nase vorn. was sich auf ihrem Punkte-Konto bemerkbar machte.

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Tolle Stimmung herrschte Freitagmorgen im Fahrerfeld auf dem Weg von Wusterhausen nach Heiligengrabe. Etwa 700 Radler hatten sich auf in den Norden gemacht und hielten zur Mittagspause in Grabow. Dort gab es Nudeln mit Wurstgulasch, den ersten sportlichen Wettstreit der Bürgermeister und eine Kampfansage.

27.05.2016
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