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Wittenberge siegt bei der Tour de Prignitz

Teilnehmerrekord und Kopf-an-Kopf-Rennen Wittenberge siegt bei der Tour de Prignitz

Das ist ein Rekord bei der Tour de Prignitz! Insgesamt 4640 Radler haben bei dem beliebten Wettstreit in diesem Jahr teilgenommen. Zum finalen Tag und damit der 6. Etappe waren 655 Fahrradfahrer gestartet. Von Heiligengrabe ging es mehr als 50 Kilometer nach Meyenburg. Die Meyenburger lieferten am Ende mit Wittenberge ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen.

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Insgesamt 655 Fahrradfahrer warteten in Heiligengrabe gut gelaunt auf den Start der letzten Etappe der Tour de Prignitz 2016.

Quelle: Atzenroth

Heiligengrabe/Meyenburg. Der finale Tag bei der Tour de Prignitz 2016 hat mit einem Teilnehmerrekord begonnen. Insgesamt starteten 655 Radler in Heiligengrabe auf Etappe 6 in Richtung Meyenburg. Damit nahmen in diesem Jahr 4640 ambitionierte Fahrradfahrer teil - im Wettstreit um den Jackpot. Die Teilnehmerstädte spielten um 5000 Euro. Das Geld kommt einem sozialen Zweck zugute.

28. Mai: Blauer Himmel und Sonnenschein. Das sind an diesem Samstag die perfekte Voraussetzung für 655 Radler. Sie fahren die finale und sechste Etappe der diesjährigen Tour de Prignitz von Heiligengrabe nach Meyenburg und legen dabei mehr als 50 Kilometer zurück. Wir zeigen die schönsten Bilder.

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Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein ging es von Stiftsgelände in der Wittstocker Straße (B189) los.

Gute Laune bei den Teilnehmern der finalen Etappe der Tour de Prignitz.

Quelle: Atzenroth

Die Strecke führt über Jabel, Biesen, Eichenfelde bis nach Mecklenburg und weiter über Freyenstein, die L14 entlang bis die Radler umjubelt in Meyenburg ankommen. Dann wird der Abschluss der Tour de Prignitz im Schlosspark gefeiert. Unter anderem fährt auch die Bildungsministerin Diana Golze mit.

Auch Brandenburgs Sozialministerin fährt am Samstag mit.

Quelle: Atzenroth

Natürlich gönnen sich die Radler auch zwei Pausen, immerhin fahren sie 50,7 Kilometer. Zwischen 11 und 11.40 Uhr gab es einen Zwischenstopp in Eichenfelde. Beim Feuerwehrgerätehaus gab es damit die erste Stärkung - Getränke und Essen standen bereit. Empfangen wurden die Teilnehmer in dem kleinen Ort von der Wittstocker Rosenkönigin Vivien.

Die Wittstocker Rosenkönigin war offiziell zum Empfang in Eichenwalde gekommen.

Quelle: Atzenroth

Der Dorfverein Eichenfelde, der heute auch ein Dorffest feiert, hatte sich viel Mühe bei der Organisation gegeben. Weil es in dem Ort jedes Jahr zur Tradition gehört, einen Triathlon auszurichten, wurde kurzfristig ein Kurz-Triathlon organisiert. Bürgermeister Holger Kippenhahn aus Heiligengrabe trat gegen Ministerin Diana Golze (Linke) an. Gewonnen hat der im Triathlon erprobte Kippenhahn. Die Fahrradfahrer hatten bis Eichenwalde bereits 13,9 Kilometer zurückgelegt. Anschließend ging es weiter nach Wredenhagen über Heinrichsdorf.

Pünktlich um 12.40 Uhr bei Kilometer 24,9 gab es einen weiteren Stopp. In Wredenhagen war er diesmal historisch. Die Teilnehmer konnten es sich auf der Burg gemütlich machen und das Gelände erkunden.

Zwischenstopp auf dem Burggelände.

Quelle: Atzenroth

Die Radler befanden sich zuweilen auch auf mecklenburgischen Boden. Eine kurze Verschnaufpause gab es in Massow; ein Sammelstopp, dass niemand auf der Strecke bleibt.

Die Radler haben die Autobahnbrücke der A19 passiert.

Quelle: Atzenroth

Vorbei am Ort Knüppeldamm ging es weiter auf brandenburgischen Boden - auf kleinen Umwegen nach Meyenburg. Dort gabt es einen tierischen Empfang.

Tierischer Empfang in Meyenburg.

Quelle: Bihler

Kein Wunder, schließlich ist Meyenburg - glaubt man der Aufschrift einiger Schilder - tierisch gut drauf.

Wer bekommt denn bei diesem Schild keine gute Laune in Meyenburg?

Quelle: Atzenroth

Gut einen Kilometer vor der Ziellinie hatte Meyenburgs Bürgermeister die Radler bereits empfangen. Mit im Schlepptau: Ein Wagen, auf dem sich diverse Hühner fanden. Verkleidet, versteht sich. Doch all den Hühnern fehlte noch der Hahn. Wer könnte da besser passen, als der Bürgermeister von Heiligengrabe, Holger Kippenhahn, dachten sich die Meyenburger. Der durfte auf dem Wagen Platz nehmen und die restliche Strecke mitfahren. Sozusagen als Hahn im Korb.

Der Bürgermeister aus Heiligengrabe fährt als Hahn im Korb mit unter all den Hühnern.

Quelle: Bihler

In Meyenburg selbst empfingen Hunderte Menschen die Radler. Die Stadt selbst wurde lahmgelegt. Das heißt: Top-Punktzahl für die Meyenburger.

Die Radler sind auf der letzten Etappe gut ins Ziel gekommen.

Quelle: Bihler

Sie lieferten sich mit Wittenberge ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bis zum Schluss blieb es spannend. Würde Meyenburg die Anführer der Tabelle noch einholen können? Kurzzeitig sah es sogar so aus, wenn es doch nur nicht das Boccia-Spiel gegeben hätten. Deutlich mehr Punkte beim Empfang waren den Meyenburger schon sicher. Doch der Bürgermeister Falko Krassowski versemmelte es, möchte man beinahe schon sagen. Schuld war er aber keineswegs. Er musste nämlich gezwungenermaßen "blind" spielen. Zwei Brillen hatte er sich für den finalen Tag der Tour de Prignitz eingesteckt. Während die eine bereits auf der Radtour kaputt ging, fiel die zweite mitten im Spiel hinunter und ging zu Bruch. Schlechte Karten also, um den Sieg nach Hause zu holen. Und so kam es dan wirklich: Knapp verfehlten die Meyenburger den 1. Platz. Stattdessen freut sich Wittenberge. Dort soll der gewonnene Jackpot von 5000 Euro an die Schulen gehen, gab der Bürgermeister Oliver Hermann bekannt. Übrigens: auf den dritten Platz hat sich Wusterhausen gekämpft.

Welch ein passendes Finale für diese Rekordtour!

So waren die Etappen der Tour de Prignitz

Etappe 1: Toller Auftakt mit 700 Radler. Start in Meyenburg, Ziel in Pritzwalk

Etappe 2: 760 Radler starten in Pritzwalk und fahren nach Wittenberge

Etappe 3: Mehr als 1100 Radler fahren von Wittenberge nach Bad Wilsnack

Etappe 4: 682 Radler sind von Bad Wilsnack nach Wusterhausen gefahren

- Etappe 5: Heiligengrabe mischt die Tour de Prignitz auf

Von MAZonline

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