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Zahlreiche Verlockungen in kürzester Zeit

Neuhausen Zahlreiche Verlockungen in kürzester Zeit

Beim Kulturstopp der zweiten Tour-Etappe in Neuhausen hatten die Radler die Qual der Wahl zwischen spannenden Gebäude-Erkundungen und leckerem Softeis. Doch selbst, wer den Weg zum Softeis-Stand einschlug, musste sich entscheiden, denn dort gab es auch noch die Gelegenheit, das stille Örtchen zu besuchen. Bekanntlich aber ist die Kulturstopp-Zeit immer knapp.

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Das Radlerfeld, wie es gerade die Neuhausener Kirche passiert.

Quelle: Matthias Anke

Neuhausen. Panzer sollen es einst gewesen sein, die der nahe an der Straße stehenden Kirche von Neuhausen herbe Risse verpassten. Jahrzehnte später nun rollten Kettenfahrzeuge der friedlicheren Art an diesem in der Region bedeutenden historischen Kleinod vorbei. Und es ist längst saniert, wie die Radler bei diesem Kulturstopp in Neuhausen in der Kirche erfuhren.

Derweil folgten andere den Ausführungen Peter Küsells rund um das benachbarte, 1736 auf den Resten einer 1149 erstmalig erwähnten mittelalterlichen Grenzburg erbaute Schloss. Wer konnte, zwängte sich in die Kapelle, die in wenigen Tagen schon wieder so einige Besucher sehen wird: Dann steht dort, wie so oft, eine Hochzeit an. Der Gebäudeteil wurde 2003/04 umfangreich restauriert. Anschließend gab es dafür den Brandenburgischen Denkmalpreis.

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Impressionen von der 2. Etappe der Tour de Prignitz 2017

Quelle: Matthias Anke

An der mittelalterlichen Burgruine vorbei zum Eis-Büdchen

Die meisten Radler aber, die bei der Einfahrt in Neuhausen die Begrüßungsworte von Antenne-Moderatorin Franziska Maushake aufmerksam verfolgten, bevorzugten eine noch ganz andere Richtung. Der Zaubersatz: „Im Park stehen nicht nur die Toiletten, es gibt auch Softeis.“ Flugs wurde in den Weg neben dem Schloss eingebogen. Es ging vorbei an der mittelalterlichen Burgruine, die vor gut fünf Jahren teilweise freigelegt wurde, bis in die rückseitig des herrschaftlichen Gebäudes gelegene Grünanlage. An deren Ende galt es erneut, sich zu entscheiden: Anstehen am stillen Örtchen, obwohl die Mittagspause noch nicht lange zurücklag, oder Anstehen am Softeis-Büdchen. Klar – letztere Schlange war bedeutend länger.

Das war ja klar

Das war ja klar: Weil so einige ein Eis haben wollten, musste sich angestellt werden.

Quelle: Matthias Anke

Und ebenso klar war und ist, dass ein Kulturstopp bei der Tour kaum länger als 30 Minuten dauert. Wer also gerne mal mehr Zeit in Neuhausen und Umgebung verbringen möchte, kann ja wiederkommen.

Von Matthias Anke

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