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Truckertreffen für einen guten Zweck

Pritzwalk Truckertreffen für einen guten Zweck

Ingo Jeschke war aus dem Häuschen. Der engagierte Initiator der Parkinson-Selbsthilfegruppe bekam für sehr großes Engagement mal etwas zurück. Denn die Organisatoren des 3. Pritzwalker Truckertreffen am Samstag spendeten den kompletten Erlös ihrer Veranstaltung an Jeschkes Parkinsonhilfe.

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Wie an der Schnur aufgereiht standen die Zugmaschinen auf der Festwiese am Preddöhler Weg

Quelle: Bernd Atzenroth

Pritzwalk. Ein ohrenbetäubender Lärm erfüllte am Samstagmittag die Innenstadt von Pritzwalk. 42 Trucker kamen gerade von einer Ausfahrt zurück und fuhren laut hupend zurück in Richtung Festwiese am Preddöhler Weg. Dort fanden sie sich ein zum 3. Pritzwalker Truckertreffen. Unter denen, die dort schon auf sie warteten, stand auch ein begeisterter Ingo Jeschke, der sich fast wie ein Kind darüber freute, die harten Kerle mit ihren großen Zugmaschinen sehen zu können. Grund zur Freude hatte er noch in anderer Hinsicht: Denn der Erlös des Treffens kommt Ingo Jeschkes Parkinson-Selbsthilfegruppe zugute. „Ingo Jeschke hat das verdient“, sagt Organisator Dirk Siemens, „er setzt sich immer für alle ein.“ Da fanden die Veranstalter, dass er auch selbst mal etwas davon haben sollte. Der Gewinn des Truckertreffens werde immer gespendet, ergänzt sein Mitorganisator Guido Altenburg. In den vergangenen Jahren ging der Erlös an Feuerwehr und Kindergarten, diesmal also an Jeschkes Parkinsonhilfe.

Die Organisatoren

Die Organisatoren: Dirk Siemens und Guido Altenburg

Quelle: Bernd Atzenroth

Sichtliche Freude an dem Geschehen hatten auch die Polizeibeamten um Radloff und Thomas Lesker den den Ausflug durch die Stadt begleitet und abgesichert hatten. Bei der Auffahrt auf das Gelände wollte das laute Gehupe gar kein Ende nehmen. Nach und nach parkten die Fahrer auf der Wiese rückwärts nebeneinander ein, so das sich ein prächtiges Bild ergab, als die Fahrerkabinen wie an der Schnur aufgereiht nebeneinander standen. Aus ganz Norddeutschland bis nach Berlin ran kommen sie, wie Dirk Siemens meinte. Seit dem ersten Treffen habe sich die Sache herumgesprochen, viele „Freunde von Freunden“ kommen jetzt, erklärte Altenburg. „Die Teilnehmerzahl variiert immer ein bisschen“, meinte Guido Altenburg. Das war fast ein bisschen defensiv, wenn man Ingo Jeschke hörte, der auch im vergangenen Jahr Besucher der Veranstaltung war: Seiner Beobachtung nach war diesmal viel mehr los. Über den Tag hinweg rechneten Siemens und Altenburg mit 500 bis 600 Besuchern. Denen wurde einiges geboten, neben den tollen Gefährten präsentierten sich auch ein paar Lkw-Händler. Familienfreundlich war das Treffen auch – eine Hüpfburg für den Truckernachwuchs war aufgebaut.

Ingo Jeschke

Ingo Jeschke

Quelle: Bernd Atzenroth

Im Festzelt interessierten nicht nur diesen die viele Fahrzeugmodelle, die dort in einer Ecke aufgebaut waren – die Pritzwalker Modellbahnfreunde um Steffen Rösinger und Wilfried Strecker beteiligten sich auch an der Veranstaltung. „Wir können nicht nur Modellbahn“, lachte Strecker, während Rösinger erklärte, dass die Idee zur Beteiligung der Modellbahnfreunde in einem Gespräch zwischen ihm und Dirk Siemens kam.

Fazit: Eine gute Veranstaltung für, die hoffentlich im nächsten Jahr eine vierte Auflage erfährt.

Ohrenbetäubend laut war die Einfahrt auf das Festgelände am Preddöhler Weg

Ohrenbetäubend laut war die Einfahrt auf das Festgelände am Preddöhler Weg.

Quelle: Bernd Atzenroth

Von Bernd Atzenroth

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