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Über 300 Gäste beim Dixielandfest

Wittenberge Über 300 Gäste beim Dixielandfest

Zum Dixielandfest nach Wittenberge kamen am Samstagabend mehr als 300 Musikfreunde. Auf dem Hof des Marie-Curie-Gymnasiums gab es in lauschiger Umgebung Swing und Dixieland von drei Bands zu hören. Quasi ein Heimspiel hatte die „Oldtime Marching Band“, deren Mitglieder aus der Prignitz und der Altmark kommen.

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Die „Oldtime Marching Band” eröffnete das Dixielandfest.

Quelle: Jens Wegner

Wittenberge. Die Sonne schien durch die Blätter der Linden auf dem Hof des Wittenberger Marie-Curie-Gymnasiums und gut 300 Gäste genossen feinste Jazz-Musik. Die Stimmung war locker und entspannt. Am Sonnabend gab es in Wittenberge wieder das beliebte Dixielandfest – in seiner bereits 23. Auflage.

Swing und Dixieland von drei Bands

Musikliebhaber von nah und fern kamen in die Elbestadt, um auf dem lauschigen Hof Swing und Dixieland von drei Bands zu hören, die für beste Stimmung sorgten. Als erste kam die „Oldtime Marching Band” auf die Bühne. Deren Musiker stammen aus der Prignitz und der Altmark. Ihr Herz schlägt für den klassischen Dixieland-Jazz. Die Band spielt in klassischer Besetzung, bestehend aus Trompete, Posaune, Tuba, Banjo und Schlagzeug. Das Repertoire der Musiker umfasst vorrangig traditionellen Dixieland und Evergreens.

„Wir freuen uns, dass wir heute Mario Geidel als Gastmusiker an der Trompete gewinnen konnten”, sagte Hans-Joachim Böse, der die Band vor rund eineinhalb Jahren gründete. Sie spielten Stücke wie die Moritat von Mackie Messer, das bekannteste Lied aus der Dreigroschenoper von Kurt Weill (Musik) und Bertolt Brecht (Text) oder das Gospelstück „When the Saints Go Marching In”.

Die „Dixielanders” aus Jena

Die „Dixielanders” aus Jena traten anschließend auf. Sie gründeten sich bereits im Jahr 1978. Sie spielten swingenden Dixieland, überwiegend aus den 1930er und 1940er Jahren. Die Gäste genossen die Musik, unterhielten sich ­angeregt, aßen und tranken zusammen und applaudierten den Musikern.

Andächtig still wurde es auf dem Hof als Tina Tandler ihrem Saxophon die ersten zarten Töne entlockte. Alle hörten gespannt zu. „Sie war schon sechsmal in Wittenberge. Das zweite Mal tritt sie beim Dixielandfest auf. Sie bedient mit ihrem Instrument die gesamte Klaviatur der Emotionen”, wurde sie von Marita Frisch angekündigt, die an diesem Abend moderierte und die Gäste in den Umbaupausen mit reichlich Informationen über die Musiker versorgte. Tina Tandler und Band spielten größtenteils eigene Stücke wie den „Good Morning Song”. Gelegentlich griff Tina Tandler zu anderen Instrumenten wie dem Akkordeon oder sang das eine oder andere Stück. Das Publikum applaudierte begeistert.

Die Saxophonistin Tina Tandler gehört zu den bekanntesten Musikerinnen der Bundeshauptstadt. Die meisten ihrer Stücke, von Tina Tandler und ihrem Pianisten Christoph Reuter gemeinsam geschrieben, bewegen sich im Grenzbereich zwischen Jazz, Pop und Weltmusik.

Von Jens Wegner

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