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Überall feiner Staub im Amt Meyenburg

Nach dem Einbruch muss in der Verwaltung alles mehrfach gereinigt werden Überall feiner Staub im Amt Meyenburg

Einen Tag nach dem Einbruch in die Amtsverwaltung Meyenburg finden die Mitarbeiter immer noch überall den feinen Staub, den die Täter aus den Feuerlöschern versprüht haben. Dabei sind alle Räume zweimal grundlegend gereinigt worden, berichtet Amtsdirektor Matthias Habermann.

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Quelle: Beate Vogel

Meyenburg. „Der feine Staub ist überall“, sagte der Meyenburger Amtsdirektor Matthias Habermann am Freitag. Die Täter, die in der Nacht zum Donnerstag über ein Gitterfenster und eine Seitentür in das Verwaltungsgebäude in der Freyensteiner Straße eingedrungen waren, hatten nicht nur mutwillig viele Dinge zerstört, sondern am Ende auch noch die Trockenfeuerlöscher in mehreren Räumen ausgeleert. Von außen weist indessen nichts auf den Einbruch hin – nur ein paar teils zerbrochene Blümenkübel aus den Räumen stehen im Hof. Einen Tag nach dem Einbruch versuchen die Mitarbeiter nun, zu ihrer alltäglichen Arbeit überzugehen.

Am Freitag hat sich der EDV-Administrator die Computeranlage der Amtsverwaltung angesehen, erzählt Habermann auf Nachfrage. „Er muss alles noch einmal absaugen, der feine Staub ist unten durch die Türen in den Serverraum eingedrungen.“ Deshalb könne man jetzt auch noch nicht sagen, ob die Geräte nicht doch noch in zwei oder drei Wochen auf die Verschmutzung reagieren. Auch nach gründlicher Reinigung finde sich überall ein Schlierenfilm, so der Amtsdirektor: „Wir haben einmal eine Reinigungsfirma und einmal unser eigenes Personal beauftragt.“ Aber der Staub aus den Löschern liegt im ganzen Haus, auf Fenstern und Lampen.

Die Beute: Bargeld aus einer Geldkassette

Am Donnerstagmorgen hatte die erste Kollegin, die um 6.30 Uhr ins Amtsgebäude kam, den Einbruch bemerkt. „Nachdem sie gesehen hat, dass die Feuerlöscher geleert wurden, hat sie das Haus auch nicht betreten“, so der Amtsdirektor. Die Polizei wurde alarmiert. Die Spurensicherung der Kriminalpolizei hat sich das Innere des Gebäudes zunächst gründlich vorgenommen. Erst danach hatten die Mitarbeiterinnen und Matthias Habermann eine Bestandsaufnahme vornehmen können: „Es wurde nicht viel mitgenommen, der größte Schaden entstand erst dadurch, dass die Täter so viel verwüstet haben.“ Bis auf ein bisschen Bargeld aus einer Geldkassette fehlt nichts, hatte die Polizeidirektion in Neuruppin am Donnerstag informiert. Und: Es wurden nach ersten Erkenntnissen keine sensiblen Daten entwendet, so der Verwaltungschef.

Laut Habermann seien die unbekannten Täter in Räumen vom Keller bis zur zweiten Etage unterwegs gewesen. „Sie haben in jedem dritten Raum die Türen eingetreten, Stahlschränke und Blumentöpfe umgekippt, die Fußböden beschädigt – es war die totale Verwüstung.“ Wie groß der materielle Schaden durch die Verwüstungen ist, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht genau beziffern, sagt der Amtsdirektor.

Von Beate Vogel

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