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Prignitz Überwältigende Spendenbereitschaft in Pritzwalk
Lokales Prignitz Überwältigende Spendenbereitschaft in Pritzwalk
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02:16 20.12.2015
Frank Eisele (l.) und Lutz Kähler mit der 1000-Euro-Spende aus den Kinotagen der Stadtwerke. Quelle: Bihler
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Pritzwalk

Die Märkische Allgemeine sagt ein ganz herzliches „Danke!“ an alle Spender, die sich in diesem Jahr an der MAZ-Sterntaler-Aktion beteiligt haben: Der Kontostand beträgt inzwischen über 7000 Euro – und das ist nach dem bereits sehr guten Ergebnis im vergangenen Jahr ein neuer Rekord. Das ist sowohl den vielen Spenden zu verdanken, die auf dem Konto der Stadtverwaltung eingegangen sind, wie natürlich auch den Unternehmen, die auch die Weihnachtsaktionen der MAZ in den vergangenen Jahren regelmäßig unterstützt haben.

Zwischenbilanz der MAZ-Sterntaler-Aktion

In Pritzwalk läuft die Sterntaler-Aktion im nunmehr zweiten Jahr, hier hatte die MAZ zuvor zu verschiedenen Spendenaktionen aufgerufen: So konnte mit Hilfe von Spendengeld einige Jahre lang die Förderschule zu vorweihnachtlichen Ausflügen eingeladen werden, später kamen die Spenden dann der Tafel zugute.

In mehreren anderen Lokalredaktionen – allen voran bei den Kollegen in Kyritz – sind die MAZ-Leser schon länger zur Sterntaler-Aktion aufgerufen.

In diesem Jahr war die Spendenbereitschaft der Pritzwalker noch höher als 2014: Waren damals gut 5000 Euro zusammengekommen, so wurde diese Summe diesmal mit bereits über 7000 Euro noch deutlich getoppt.

Wer noch kurz vor Weihnachten helfen möchte, kann dies tun: Spendenkonto der Stadtverwaltung, Sparkasse Prignitz, IBAN DE 97 1605 0101 1010 0005 40, Stichwort „Sterntaler“. Spendenquittungen gibt es automatisch.

So hatten beispielsweise die Pritzwalker Stadtwerke regelmäßig mit dafür gesorgt, dass die Kinder der Pritzwalker Förderschule einen Ausflug in der Vorweihnachtszeit unternehmen konnten. In diesem Jahr hat der städtische Versorger seinen Beitrag vervierfacht: 1000 Euro wurden auf das Spendenkonto überwiesen. „Das Geld stammt aus den Einnahmen unserer Kinotage“, erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Lutz Kähler, als er den symbolischen Scheck für die Aktion gemeinsam mit Kundenberater Frank Eisele an die MAZ überreichte.

Liane Förster, Vize-Filialchefin, und Helge Reiter von der Sparkasse. Quelle: Bihler

Ebenfalls schon seit vielen Jahren gehört die Sparkasse Prignitz zum „harten Kern“ der Spender. Das Finanzunternehmen hat nicht nur die Förderschul-Ausflüge, sondern auch die Spendenaktionen zugunsten der Pritzwalker Tafel unterstützt. „Und wir sind natürlich auch weiterhin gerne mit dabei“, sagt Sparkassen-Vorstand Helge Reiter: Die Sparkasse stiftete 500 Euro zugunsten der MAZ-Sterntaler-Aktion.

Viele kleine Spenden kamen in den vergangenen Tagen hinzu, einige Beispiele wird die MAZ in der kommenden Woche veröffentlichen. Am Montag werden dann auch die blauen Keramikschweine wieder eingesammelt, die derzeit noch in verschiedenen Geschäften in der Pritzwalker Innenstadt unterwegs sind und im Endspurt gerne noch etwas „Futter“ entgegennehmen.

Die Spendenkommission hat in den vergangenen Tagen erneut getagt. Rund 4000 Euro konnte sie bereits vergeben. Dazu gehört beispielsweise, dass die Kommission entschied, einigen Familien einen Weihnachtsausflug mit der ganzen Familie zu ermöglichen. Während die Sterntaler-Spender für die Fahrtkosten und ein kleines Taschengeld für diesen Tag sorgen, unterstützt der Tierpark Perleberg die Aktion mit freiem Eintritt. Bei Da Matino in Pritzwalk gibt es für zwei Großfamilien ein gemeinsames Essen, in der Alten Mälzerei können Ehrenamtler essen gehen, die bei sozialen Organisationen helfen, obwohl sie selbst nur das Nötigste zum Leben haben. Unterstützt werden soll zudem ein Brandopfer aus der Pritzwalker Wallstraße. Dort bringt ein Möbelgutschein ein wenig Linderung der Not. Bekleidungsgutscheine für Kinder oder Lebensmittelgutscheine fürs Weihnachtsessen für kinderreiche Familien und Alleinerziehende werden kommende Woche ebenfalls ausgegeben.

Nach dem überwältigenden Erfolg der MAZ-Spendenaktion kommt die Vergabekommission jedoch im Januar noch einmal zusammen: Dann wird darüber entschieden, an welchen Stellen mit Ihrer Spende noch geholfen werden kann.

Von Claudia Bihler

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