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Prignitz Übung für fünf Groß Pankower Wehren
Lokales Prignitz Übung für fünf Groß Pankower Wehren
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00:16 17.04.2017
Verletztenversorgung machte auch Spaß. Quelle: Fotos (3): Atzenroth
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Heidelberg

Um 17.50 Uhr ging der Alarm – ein Ödlandbrand mit starker Rauchentwicklung wurde gemeldet. Ort des Geschehens war das Gelände des holzverarbeitenden Betriebs in Heidelberg (Gemeinde Groß Pankow). Sofort rückte die örtliche zuständige Wehr aus Boddin aus, und ihr folgten die freiwilligen Feuerwehren aus Kehrberg, Vettin, Lindenberg und Groß Woltersdorf, allesamt zur Gemeinde Groß Pankow gehörend. Sie standen vor einer kniffligen Aufgabe, denn es waren fünf vermisste Personen gemeldet. Es galt, sie mit Atemschutzmaske aus dem qualmenden Feuer herauszuholen und dann der Schnelleinsatzeinheit Prignitz (SEE) aus Pritzwalk zu übergeben, die ebenfalls vor Ort war. Ihre Mitglieder waren für die Erstversorgung der Verletzten zuständig.

Einsatzleiter war Pedro Korup, stellvertretender Gemeindewehrführer in Groß Pankow. Erschwert wurde alles durch strömenden Regen. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz vorbei. Zum Glück hatte es sich dabei am Mittwochabend um eine Übung gehandelt. Und das Gelände war nicht ganz zufällig dafür ausgesucht worden, nicht nur allein, weil es ziemlich weitab vom Schuss liegt, sondern weil es hier tatsächlich schon einmal gebrannt hatte. Allerdings wären im Ernstfall wahrscheinlich auch andere Wehren aus näher liegenden Orten angerückt, gleich zu welcher Kommune sie gehören, und ohnehin wäre dann der Rettungsdienst ebenfalls dabei gewesen. Doch da es sich um eine Übung handelte, wurden gezielt die fünf Wehren angesprochen, die letztlich auch daran teilnahmen. So konnten die Groß Pankower Brandschützer auch einmal ihre Arbeit untereinander koordinieren, wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Volker Lehmann erklärte.

Von Bernd Atzenroth

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