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Umrüsten für die Zukunft

Gemeinde Groß Pankow bereitet Einführung von Digitalfunk vor Umrüsten für die Zukunft

Nachdem es Anfang Mai an der Feuerwehrspitze der Gemeinde Groß Pankow einen Führungswechsel gab,  wurde nun auch die Satzung über die Gewährung von Aufwandsentschädigungen für Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr überarbeitet. Im kommenden Jahr will die Gemeinde Groß Pankow die Funkgeräte der Freiwilligen Feuerwehr von analog auf digital umrüsten.

Gross Pankow. Bereits Anfang Mai dieses Jahres gab es an der Feuerwehrspitze der Gemeinde Groß Pankow einen Führungswechsel: Axel Gruschka wurde neuer Gemeindewehrführer, Pedro Korup sein Stellvertreter. Kürzlich wurde nun auch die Satzung über die Gewährung von Aufwandsentschädigungen für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr überarbeitet. "Wir haben gemeinsam die jeweiligen Positionen betrachtet und die Beträge dann angepasst", sagt Groß Pankows Ordnungsamtsleiter Karsten Lehmann.

Demnach bekommt der Vize-Gemeindebrandmeister künftig deutlich mehr Geld als bisher. Das hängt laut Karsten Lehmann auch mit der Verfügbarkeit zusammen: "Herr Gruschka ist aus beruflichen Gründen oft nicht vor Ort, Herr Korup ist dafür bei fast jedem Einsatz dabei und trägt die Verantwortung." Da der Gemeindebrandmeister keine Schreibkraft benötigt, wurde auch die bisherige Pauschalentschädigung dafür gestrichen. Im Gegenzug stieg jedoch der Betrag der Aufwandsentschädigung. Die bisherige Satzung war im Jahr 2003 beschlossen worden. Darin war auch eine Summe von 180 Euro pro Jahr für den Gerätewart festgelegt. Damals wurde angenommen, das sich eine Person um alle Fahrzeuge einer Wehr kümmert. Da pro Fahrzeug aber nur ein Gerätewart eingesetzt wird, erhält dieser jetzt nur noch 60 Euro für seine Dienste. Hinzugekommen sind Aufwandsentschädigungen für den Truppmann-Ausbilder sowie für den Funkbeauftragten.

Im kommenden Jahr will die Gemeinde Groß Pankow die Funkgeräte der Freiwilligen Feuerwehr von analog auf digital umrüsten. "Das ist ein hoher Aufwand. Wir müssen sehen, wie viel Zeit das in Anspruch nimmt", sagt Karsten Lehmann. Er selbst hält den Herbst 2014 für einen realistischen Termin zur Umsetzung. In allen 16 Feuerwehrfahrzeugen der Gemeinde wird Digitalfunk installiert. Die Kosten dafür muss bis zum Betrag von 1500 Euro die Gemeinde übernehmen, den Rest würde das Land zahlen. Zusätzlich müssen pro Wehr zwei bis drei Handsprech-Funkgeräte angeschafft werden. "Insgesamt haben wir 53000 Euro für die Umrüstung in den Haushalt eingestellt", betont Karsten Lehmann. Die Arbeit mit Digitalfunk sei vergleichbar mit der Bedienung eines Mobiltelefons. Trotzdem müssen Brandschützer darin vorher auch geschult werden.

Von Jean Dibbert

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