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Prignitz Ural Kosaken singen in der Kirche
Lokales Prignitz Ural Kosaken singen in der Kirche
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17:03 16.10.2017
Der Ural Kosaken Chor gastierte am Sonntagnachmittag in der frisch sanierten Döllener Kirche. Quelle: Sandra Bels
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Döllen

Es war das vorletzte Konzert für dieses Jahr in der Döllener Kirche. Am Sonntagnachmittag gastierte dort der Ural Kosaken Chor unter der Leitung von Vladimir Kozlovskyy. „Erinnerungen an das alte Russland“ standen im Mittelpunkt des Konzertes. Lieder aus dem alten Russland und der Ukraine erklangen. Geistliche und weltliche Musik wurde präsentiert. Sakrale, Volksweisen und Kosakenlieder gehörten dazu.

Und wieder einmal zeigte sich, wie gut die Akustik in der frisch sanierten Döllener Kirche ist. „Es gibt keinen Hall und wir hören einen vollen Klang“, sagte Jürgen von Freymann begeistert. Er genoss die „schöne musikalische Stunde“. Von Freymann holt als Vorsitzender des Förderkreises der Kirche auf dem Berg zu Döllen die Musikgruppen und Ensembles in den Ort.

Im Januar steht ein Liederabend an

Das letzte vom Förderkreis organisierte Konzert in diesem Jahr findet am zweiten Advent statt. Dann kommt der Shantychor „De goode Winds“ aus Kyritz ins Gotteshaus. Auch für Januar hat von Freymann schon ein Konzert geplant. „Es wird wahrscheinlich ein Hauskonzert bei uns werden“, so der Döllener. Er plant einen Liederabend.

Wie es dann mit dem Förderkreis für die Kirche weiter geht, dass kann er jetzt noch nicht sagen. Er wurde im Jahr 2009 gegründet mit dem Zweck, Spenden für die Kirchensanierung zu sammeln. Das geschah mit Konzerten und anderen Veranstaltungen. Stets war es Musikliebhaber von Freymann, der die Ensembles und Musikgruppen in den Ort geholt hat.

„Der Zweck ist jetzt nicht mehr da, weil die Kirche saniert werden konnte“, sagt von Freymann. Aber die Bedeutung der Kirche für die Kultur bleibe, fügt er an und kann sich vorstellen, dass das Gotteshaus mit seiner einmaligen Akustik auch künftig für Musikveranstaltungen geöffnet wird. Für ihn gehören Evangelium und Musik zusammen. Die Sanierung der Kirche ist für von Freymann ein Zeichen für die Gemeinde, sich wieder darauf zu besinnen, wofür die Kirche eigentlich da ist.

Das Kriegerdenkmal gegenüber die Kirche konnte im Zuge der Kirchensanierung auch restauriert werden. Quelle: Sandra Bels

Bei einer Mitgliederversammlung im kommenden Jahr soll darüber diskutiert und entschieden werden, wie es mit dem Förderkreis weiter geht. Laut von Freymann geht die Tendenz dahin, den Verein aufzulösen. Es gebe aber auch Stimmen, die möchten, dass er erhalten bleibt und eine neue Zweckbestimmung bekommt.

Die Sanierung des Gotteshauses wurde möglich durch eine großzügige Spende der Stiftung Preußisches Kulturerbe in Höhe von 330 000 Euro. Geld gab es auch vom Land von der Landeskirche, von der Stiftung Kiba, vom Wissenschaftsministerium und vom Landkreis Prignitz. Auch der Förderkreis und die Kirchengemeinde leisteten ihren Anteil. Im Zuge der Kirchensanierung konnte auch das Kriegerdenkmal restauriert werden. Von Freymann ließ die Steine abschleifen und den Sandboden gegen Kies austauschen, der leichter sauber zu halten ist. Stein und Mauer wurden gekärchert. „Jetzt sieht es schön aus“, freut sich von Freymann.

Von Sandra Bels

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