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Verein Modemuseum Meyenburg zufrieden

Vorsitzender Jürgen Pilgrim blickt nach vorn Verein Modemuseum Meyenburg zufrieden

In der ersten Mitgliederversammlung des Trägervereins Modemuseum Schloss Meyenburg betonte der Vereinsvorsitzende Jürgen Pilgrim, wie dankbar der Verein für die Unterstützung der vielen Helfer ist. Vor allem ohne die Zuschüsse seitens der Stadt könnte das Modemuseum nicht existieren. Aber auch die praktische Hilfe sei er unerlässlich.

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Quelle: Andreas König

Meyenburg. Ohne die Unterstützung der Stadt und des Amtes Meyenburg wäre der Trägerverein Modemuseum Schloss Meyenburg heute nicht da, wo er steht. Das betonte der Vereinsvorsitzende Jürgen Pilgrim jetzt in der ersten Mitgliederversammlung dieses Jahres. Er erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht an die Gründung des Vereins vor einem Jahr und blickte auf dessen Entwicklung zurück.

Gegründet hat sich der Trägerverein Modemuseum Schloss Meyenburg am 5. März 2015. Er trat bekanntlich zum 1. Juni die Nachfolge als Betreiber für das Modemuseum an, das Josefine Edle von Krepl 2006 ins Leben gerufen hatte. Sie ging 2015 in den Ruhestand.

4921 Besucher kamen im vergangenen Jahr

Die Zahl der Vereinsmitglieder ist von anfangs zehn auf heute 28 gestiegen. Der Vorstand traf sich seitdem 16 Mal, für die Vereinsmitglieder gab es zwei Versammlungen. Allein 2015 hat die Stadt Meyenburg das Modemuseum laut Pilgrim mit 58 400 Euro für Bewirtschaftungskosten unterstützt. Rund 38 000 Euro davon stellte das Land zur Verfügung, somit blieben immer noch gut 20 000 Euro für die Stadt sowie Eigenleistungen der Mitarbeiter in Höhe von 3000 Euro. „Ohne diese Zuschüsse wäre das Museum nicht überlebensfähig“, so Pilgrim.

Fünf Veranstaltungen haben die Vereinsmitglieder und der Geschäftsführer seit 1. Juni 2015 organisiert. Außerdem gab es bereits am 7. Mai einen Sponsorenempfang mit 70 Gästen, bei dem sich der Verein vorstellte. Insgesamt 270 Gäste besuchten die Veranstaltungen des Museums. Im Modemuseum wurden vom 1. Juni bis 31. Dezember 2015 insgesamt 4921 Besucher gezählt.

„Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges eines Museums liegt auch in der Werbung“, erläuterte der Vereinsvorsitzende. In Zeitungen und Magazinen habe es diverse Berichte über das Museum gegeben. Es existieren neue Flyer und zwei Werbeverträge für den mecklenburgischen Raum. Pilgrim: „2016 werden wir zirka 200 000 Urlauber im Bereich Plau-Röbel-Müritz erreichen.“ Wer durch die Meyenburger Marktstraße fährt, kann sich an zwei von Vereinsmitgliedern gestalteten Schaufenstern über das Museum informieren.

Schallenberg bestreitet die nächste Ausstellung

Die nächste Veranstaltung im Modemuseum ist in dieser Woche eine Ausstellungseröffnung: Der Maler und Grafiker Götz Schallenberg wird am Samstag, 30. April, um 15 Uhr zur Vernissage im Schloss Meyenburg zu Gast sein. Dem Trägerverein war es kurzfristig gelungen, den Künstler aus Kuwalk zu gewinnen.

Die Ausstellung vereint zwei Themenbereich: „Abschied, Schrei und Tod der Bäume“ sowie „Bilder aus aller Welt“. Der 71-jährige Schallenberg hat in seinen Werken die Entwicklung der Bäume in seiner unmittelbaren Prignitzer Umgebung verarbeitet – „ein Vorgehen über die Zeit gegen Umwelt zugunsten von Sendetürmen und Windkrafträdern“. Schönes und Sehenswertes zeigt der Kuwalker Künstler in der zweiten Abteilung, in der Bilder aus Europa, Afrika, Asien, Amerika und Australien zu sehen sind.

Die 36 Bilder, die im Festsaal des Schlosses und in den Fluren gezeigt werden, können auch gekauft werden.

Nicht alles verlief laut Pilgrim zur Zufriedenheit des Vereinsvorstandes: Schon bald nach der Vereinsgründung ging Mitarbeiterin Bianka Gablenz. Nachdem im November die erste Kritik an Geschäftsführer Axel Voigt aufkam, begann der Vorstand ab Januar 2016 nach Bewerbern zu suchen. Drei Bewerbungsgespräche blieben ohne Erfolg, bedauerte der Vereinschef. „Unabhängig davon entschied sich der Vorstand, Herrn Voigt zum 15. April zu entlassen, um über weitreichende Ausschreibungen die Stelle des Geschäftsführers neu besetzen zu können.“

Pilgrim würde es freuen, „wenn noch mehr freiwillige Helfer in den Arbeitsgruppen aktiv werden würden. „Ich erinnere an die Möglichkeit, sich bei den Arbeitsgruppen Veranstaltungen, Textiles, Café und Shop einzubringen.“ Er dankte allen Beteiligten, die etwas zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Museums beigetragen haben. „Wir haben einen guten Start hinbekommen, wenn auch immer wieder Stolpersteine wegzuräumen sind.“

Von Beate Vogel

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