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Verein und DRK bereiten Aktion vor

Blutspende in Heiligengrabe Verein und DRK bereiten Aktion vor

Jeder Mensch kann in Not geraten und eine Blutspende benötigen. Deshalb organisieren die Mitglieder vom Verein „Dorfleben Heiligengrabe“ am 16. Februar wieder einen Sondertermin zur Blutabgabe. Das DRK aus Neuruppin steht ihnen zur Seite. Doch trotz hoher Spendenbereitschaft im ländlichen Raum sinkt die Anzahl der bereit gestellten Konserven.

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In der Region unterwegs: Schwester Heidemarie gehört zum Team vom DRK-Blutspendezentrum .

Quelle: Ruch

Heiligengrabe. Einen Sonderblutspendetermin am Dienstag, 16. Februar, von 15 bis 18 Uhr in der Nadelbach-Grundschule in Heiligengrabe können sich Interessenten im Kalender vormerken. Die Mitglieder vom Verein „Dorfleben Heiligengrabe“ bereiten die Aktion gemeinsam mit dem Team vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Blutspendezentrum in Neuruppin vor.

„Bei Sonderblutspendeterminen treten Vereine, Feuerwehren oder Sportgruppen an uns heran“, sagt Manuela Sterna, Gruppenleiterin beim DRK-Blutspendezentrum in Neuruppin. „Dabei engagieren sich die Vereinsmitglieder sehr stark und haben mit der Organisation sehr viel Arbeit“, lobt sie. „Jeder von uns kann in die Situation kommen und eine Blutkonserve benötigen“, sagt Sandra Städtke vom Vorstand des Vereins „Dorfleben Heiligengrabe.“ Aus diesem Grund unterstützen die Vereinsmitglieder das DRK bereits zum zweiten Mal. Jährlich gut 460 Blutspendetermine absolviert Manuela Sterna mit ihren Kolleginnen in Nordbrandenburg. Die Sondertermine gehören dabei zur Ausnahme. Das DRK-Team aus Neuruppin betreut die Bereiche Uckermark, Oberhavel, Havelland, Prignitz und Ostprignitz-Ruppin. „Täglich werden in Berlin und Brandenburg 1500 Blutkonserven benötigt. Bei den Blutspenden sind wir sozusagen Selbstversorger, denn die Konserven verbleiben in der Region Berlin und Brandenburg.“

3000 Konserven weniger als im Vorjahr

Manuela Sterna vergibt gute Noten an den ländlichen Raum, wenn es um die dortige Bereitschaft zur Blutspende geht: „In ländlichen Gebieten besteht ein höheres Zusammengehörigkeitsgefühl als in den Ballungsgebieten. Dieser Kontakt zwischen den Menschen wirkt sich sehr positiv auf die Anzahl der Spender aus, weil vieles nicht so anonym abläuft.“ Dennoch stellt Sterna einen Rückgang bei den Blutkonserven fest. „Wir spüren den demografischen Wandel.“ Dies zeigt auch die Bilanz des vergangenen Jahres. Das DRK-Blutspendezentrum in Neuruppin verzeichnete gut 3000 Konserven weniger als im Jahr zuvor. Die absolute Anzahl der Blutspenden nannte sie nicht. „Uns fehlen viele junge Spender, das sehen wir zum Beispiel im Oberstufenzentrum in Neuruppin“, so Manuela Sterna. Folgten dort vor Jahren noch gut 150 Schüler einem Aufruf zur Blutspende, sind es mittlerweile nur noch 40 bis 50.“

Doch das DRK geht offensiv mit diesem Wandel um. Die Werbeaktion „Spender werben Spender“ zielt mit einem Geschenk und vielen Informationen rund um die Blutspende auf neue Interessenten ab. Statistisch gesehen werden die meisten Blutkonserven für die Krebsbehandlung, bei Herzerkrankungen sowie Krankheiten im Magen-Darm-Bereich verwendet. Erst an vierter Stelle rangiert die Versorgung von Unfallopfern, so Manuela Sterna.

Von Christamaria Ruch

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